Be Coultique – Philipp Jelenska


Philipp Jelenska wurde 1991 in Wien geboren. Bereits mit 15 Jahren begann er als internationales Model in London zu arbeiten. Dass er sich nicht für alle Zeit dem Model-Business verschreiben kann und will, ließ ihn 2007 in Wien studieren, in der Multimedia-Abteilung “die Graphische”.


Schnell merkte er, dass es ihm besonders die Fotografie angetan hatte. Seine erste Kamera hielt er mit 17 Jahren dann in den Händen, bei seinem erstes Shooting mit einem professionellem Model.

Elle:
Du hast dich sehr früh für die Fotografie interessiert. Welchen Anteil daran hatte dein Job als Model?

Philipp Jelenska:

Um ganz ehrlich zu sein, wenn ich damals nicht gemodelt hätte, wäre ich wahrscheinlich nie zur Fotografie gekommen. Die Schule besuchte ich vorallem, um eine Ausbildung vorweisen zu können, auf die Graphische kam ich durch Zufall.



Elle:
Wie ist das bei den Shootings im Umgang mit den Models? Du selbst bist eben nicht nur Fotograf, sondern auch Model. Ist das nur von Vorteil oder siehst du manches auch kritischer?

Philipp Jelenska:

Als Model weiß man sich vor der Kamera zu bewegen und kann daraus seine Vorteile ziehen, um den Models einfacher und genauer erklären zu können, wie man es als Fotograf haben möchte.



Elle:
In Mailand hast du bei dem renommierten argentinischen Fotografen Marcello Capizzano ein Praktikum absolviert. Konntest du von seinen Erfahrungen profitieren?

Philipp Jelenska:

Sehr sogar, hätte ich das Praktikum bei Marcello Capizzano nicht absolviert, wäre ich nie so weit gekommen, wie ich momentan bin. Er gab mir ganz genau zu verstehen, was die Mode-Fotografie eigentlich ist. Ich habe es dann quasi 1 Jahr lang probiert und studiert, bis ich es richtig begriffen habe. Heute fällt es mir ziemlich leicht, fotografische Handlungen und Szenen zu unterscheiden. Jedoch bin ich ziemlich kritisch geworden.





Elle:
Von Mailand ging es nach Athen, dann nach Berlin und Wien, wieder nach Berlin und nach Paris. Deine fotografischen Werke sind mittlerweilen international anerkannt, du hast für 25 Magazine geshootet, z. B. für das Vangardist Magazin und Cover, GUAPO Magazine, GIA Magazine, WOMEN Magazine, Tendencias Magazine und Cover, 1st magazine und und und…

Für Eva Poleschinski mit ihrem Label [ep_anoui] hast du die Sommer-Kollektion 2012 für das Lookbook fotografiert.

Was fasziniert dich an Mode und was denkst du, sagt Mode über unsere Gesellschaft aus?

Philipp Jelenska:

Die Mode allein interessiert mich nicht 100 %. Es ist eben die Fotografie, die mich so begeistert und das mit der Mode kombiniert ist eigentlich das ausschlaggebende, was ich ein lebenlang machen könnte und wahrscheinlich auch möchte. Die Mode sagt natürlich etwas über unsere Gesellschaft aus und findet sich in verschiedenen Genre wieder, denkt man z. B. an die Musik-Szene – Hip Hop oder Rock.





Elle:
Welche Inspirationsquellen hast du?

Philipp Jelenska:

Meine Inspirationsquellen sind hauptsächlich Steven Meisel, Rene&Radka, Hedi Silmane und Steven Klein.



Elle:
Welches Equipment verwendest du und welchen Stellenwert hat die Postproduction für dich?

Philipp Jelenska:

Meine Kamera, die zum Einsatz kommt, ist die Canon 5D Mark II. Die Postproduction ist eigentlich gang und gäbe bei meinen Fotos, weil man hier die beste Darstellungsform wählen und herausstreichen kann.



Elle:
Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Philipp Jelenska:

Ich möchte mir weltweit als Fotograf einen Namen aufbauen, den jeder in der Modebranche kennt. Mit meinen erst 20 Jahren gibt mir das Leben noch viel Zeit, um mein Ziel zu erreichen.

Elle:
Philipp, du gehörst schon heute zu den Top-Fotografen. Ich bin mir sicher, dass wir noch viel von dir hören werden.



I’m coultique… because the photography is my future.

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Salut, je m'apelle Elle (23), Visionärin. Ich bin "full of energy", freaky und selbstkritisch. Ich lasse immer mein Herz sprechen, versäume aber nie auch den power-button für's Hirn zu pushen. Ich bin kompromissbereit in wichtigen Dingen und denke oftmals in vielen Dimensionen, was aber für Innovationen und spannende Projekte hilfreich ist. Das World Wide Web mit dem unendlichen Informationsfluss von Neuem fasziniert mich immer wieder. Als meine Passion sehe ich Kunst, Design, Fotografie und Musik. Ich bin genauso unkonventionell wie mein Humor. coultique is my wonderland - frei nach Alice - "Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet".

3 thoughts on “Be Coultique – Philipp Jelenska

  • Reply Philipp Jelenska – STELLA » Coultique 11. Oktober 2012 at 08:01

    […] Der junge Fotografen ist Philipp Jelenska aus Wien, den ich euch damals schon in einem Interview mit seinen großartigen Werken vorgestellt hatte, war auch dieses Mal der Macher dieser Bilder. […]

  • Reply Philipp Jelenska – Kiss me quick » Coultique 29. Januar 2014 at 18:39

    […] Jelenska, dieses Mal für das FIRST Magazin mit dem Thema Lippen. Mehr von ihm könnt ihr im Be Coultique-Interview lesen. Stella Lucia hat eine unverwechselbare Ausstrahlung und ist dennoch extrem wandelbar und […]

  • Reply Magdalena Adriane – Lads and Barons » Coultique 7. Oktober 2016 at 09:18

    […] Jelenska fotografiert. Wer mehr über Philipp und seine Arbeit erfahren möchte, sollte sich das Coultique-Interview nicht entgehen lassen. designer: MAGDALENA ADRIANE (Website/Fanpage/Instagram) production & […]

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