Be Coultique – Nick Lauckner

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Models werden immer jünger entdeckt, man denke nur an
Kristina Pimenova, welche gerade einmal 10 Jahre alt war, als sie gescoutet wurde, doch dass Fotografen in jungen Jahren schon ihren Beruf so fest vor Augen haben, ist selten. Zu einer jungen Generation von Fotografen zählt auch Nick Lauckner und dass neue Generation gefördert gehört, sehen auch wir so, weshalb wir Ihn Euch und seine Arbeit heute in Coultique vorstellen und empfehlen möchten.

Elle:
Bereits seit Deinem 12. Lebensjahr beschäftigst Du Dich mit der Fotografie, seit Ende 2015 ist die Fotografie für Dich ein wichtiger Bestandteil Deines Lebens geworden. Man muss dazu sagen, dass Du gerade einmal 16 Jahre alt bist, welches Ziel hast Du Dir gesetzt und wo siehst Du Dich und Deine Fotografie in 5 Jahren?

Nick Lauckner:

In erster Linie möchte ich meinen eigenen Stil heraus gearbeitet haben und auf jeden Fall mir, meiner Fotografie, treu bleiben.

Ansonsten hab ich mir ehrlich gesagt noch nie so viele Gedanken darüber gemacht. Ich bin mehr der “Macher”. Das heißt, dass ich mehr im Jetzt lebe und mir nur begrenzt Gedanken über die Zukunft mache. Natürlich hat man Träume oder den einen Traum. Wenn ich konkret darüber nachdenke, dann ist das wohl, die Fotografie, wie ich sie sehe anderen näher bringen, durch die Welt touren, Workshops geben, Aufträge shooten… Das sind meine Ziele auf lange Sicht, wenn man so will. Ich fahre mich aber nicht auf das eine Ziel fest. Ich gebe mein Bestes, lebe meine Leidenschaft und setze alles daran, das zu erreichen, was ich möchte.Was daraus wird, sehe ich mit der Zeit. Ganz klare Ziele sind schwierig. Man soll natürlich an seinen Zielen, deren Umsetzung, arbeiten und daran glauben, aber im Endeffekt kann es immer anders kommen als gewünscht oder geplant… das Leben zu planen ist schwierig.

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Elle:
Du hast im Mai diesen Jahres einen Workshop des renommierten Fotografen Jean Noir besucht. Welche Fotografen findest Du noch inspirierend. Hast Du Vorbilder in der Fotografie?

Nick Lauckner:

Das ist absolut richtig. Eine große Rolle in meiner Fotografie spielt Jean. Er inspiriert mich nicht nur in der Fotografie, sondern in gewissem Maße auch menschlich. Ansonsten gibt es wenige, die mich wirklich inspirieren oder welche ich als Vorbilder nehme. Peter Müller und Jesse Herzog…das sind zwei Fotografen, deren Fotografien ich mir immer wieder sehr gerne ansehe. Außerdem finde ich Peter Lindberghs Arbeiten sehr Einprägsam und Beeindruckend.

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Elle:
„Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.“ Einen wahren Kern ruht dem Zitat schon inne, wer als – – Fotograf nicht den Blick für eine gelungen Bildkomposition, Blickwinkel und Co. hat, dem nützt das beste Equipment nichts. Jedoch fotografiert aber auch kein Topfotograf mit einer Lochkamera. Auf welches Equipment setzt Du bei Deinen Arbeiten?

Nick Lauckner:

Ich selbst setze auf eine Canon EOS 6D und ein Sigma 85mm 1.4… das wars auch schon. Für meine, gelegentlichen, analogen Arbeiten kommt eine EOS 50E mit dem Sigma 85mm zum Einsatz. Ein sehr minimalistisch gehaltenes Equipment.

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Elle:
Wenn Du frei zwischen Coco Rocha, Cara Delevingne, Karlie Kloss und Toni Garrn wählen könntest, für wen würdest Du Dich entscheiden und wie würdest Du sie in Szene setzen?

Nick Lauckner:

Definitiv Cara Delevingne! Sie hat ein unglaublich schönes Gesicht (im wesentlichen reizen mich ihre Augenbrauen) und ist ein tolles Model.

Ich würde sie entweder an einem Strand, sehr “einfach”, ohne viel Umgebung, in Szene setzen oder sehr minimalistisch Indoor, im Morning Look mit interessanter Lichtsetzung auf einem (Holz-)Stuhl.

Ich kann mir das glaube ich besser vorstellen als aufschreiben… :))

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Elle:
Für Dich ist die Fotografie mehr als nur „Bilder machen“, um Dich mal zu zitieren: „… sondern die Seele des Menschen ins Bild zu holen und „echte“ Bilder, Momente zu kreieren.“ Auf welches Werk bist Du besonders stolz?

Nick Lauckner:

Stimmt. In dem Punkt haben mich Jean und sein ganzes Team besonders geprägt.
Besonders „stolz“ bin ich auf das Porträt aus der Zusammenarbeit mit Andrea, das bedeutet mir persönlich auch sehr viel.

I’m Coultique, because… If you don’t live for something, you’ll die for nothing.

Salut, je m'apelle Elle (23), Visionärin. Ich bin "full of energy", freaky und selbstkritisch. Ich lasse immer mein Herz sprechen, versäume aber nie auch den power-button für's Hirn zu pushen. Ich bin kompromissbereit in wichtigen Dingen und denke oftmals in vielen Dimensionen, was aber für Innovationen und spannende Projekte hilfreich ist. Das World Wide Web mit dem unendlichen Informationsfluss von Neuem fasziniert mich immer wieder. Als meine Passion sehe ich Kunst, Design, Fotografie und Musik. Ich bin genauso unkonventionell wie mein Humor. coultique is my wonderland - frei nach Alice - "Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet".

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