Leroy Jönsson – In Her Eyes

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Leroy Jönsson aus Hamburg verkörpert so ziemlich alles, was ein guter Musiker braucht und sich Frau wünscht. Er ist ein international gefragtes Model und last not least ein talentierter Musiker, alles was er tut, geschieht mit Engagement und Leidenschaft.

Elle:
Mit 3 Jahren hielst du zum ersten Mal die Gitarre deines Vaters in der Hand und mit 10 Jahren die erste eigene. Wie ging es weiter?

Leroy Jönsson:

Mit 10 Jahren habe ich angefangen klassische Konzertgitarre zu spielen. Ich habe schon ziemlich früh Konzerte gespielt und Stücke für die Konzertgitarre komponiert. Mit 16 Jahren wechselte ich auf E-Gitarre und fing an Rock/Pop Songs zu schreiben und auch mit dem produzieren anzufangen. Ich hatte mein erstes Mischpult und eine Drum-Maschine. Mikrofone habe ich mir zu der Zeit noch selber gebaut.

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Elle:
Du hast ein sehr gutes Verhältnis zu deinen Eltern. Inwieweit war dein Vater bzw. deine Eltern verantwortlich für deinen bisherigen musikalischen Weg?

Leroy Jönsson:

Ich habe eigentlich ein geteiltes Verhältnis zu meinen Eltern und hatte es in der Kindheit nicht immer einfach. Dennoch kommt das Tiefe empfinden Musik zu machen aus glücklichen Kindheitserinnerungen. An manchen Tagen haben mein Vater, mein Bruder und ich Band gespielt und sprangen mit den damals noch viel zu großen Gitarren auf dem Bett zu The Who und Rolling Stones rum! Damals war ich etwa drei Jahre alt.

Elle:
Dein Studium der Systematischen Musikwissenschaft , das du letztes Jahr im Herbst abgeschlossen hast, beinhaltet Musikwirtschaft, Musikalische Akustik und Medienmanagement, inwieweit hat dein Studium deine musikalische Entwicklung beeinflusst. Welche weitere Ziele hast du dir gesteckt?

Leroy Jönsson:

Neben Systematischer Musikwissenschaft habe ich noch VWL studiert und eine Ausbildung zum Flugzeuggerätmechaniker gemacht. Durch die Musikwissenschaften und speziell solche Vorlesungen wie Medienmanagment hat man viel Einblick in Strategien und die prognostizierte Entwicklungen des Musikmarktes bekommen! Das ist sehr zuträglich, wenn man sich im Musikbusiness bewegt!

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Elle:
Du singst und spielst nicht nur Gitarre, sondern komponierst auch. Als du 12 Jahre alt warst, hast du zum ersten Mal ein selbst komponiertes klassisches Konzert gespielt. Im jugendlichen Alter ließ dich eine von dir gegründete Grunge-Band durch das nördliche Deutschland reisen. Wie wichtig war diese Zeit für dich und welche Erfahrungen hast du in dieser Zeit gemacht?

Leroy Jönsson:

Diese Zeit war sehr wichtig für mich. Als junger Mensch muss man sich finden und bei mir war die Musik dabei ein wichtiger Aspekt! Anfänglich natürlich musste man erstmal üben und das war sicherlich auf der klassischen Gitarre eine gute Schule. Später mit meiner Grunge-Band war es dann mal an der Zeit die Sau rauszulassen und es tat gut richtig laut zu sein. Vor allem lernt man dabei auch Teamfähigkeit, die einen emotional weiter bringt. Mittlerweile ist meine Musik etwas ruhiger geworden. Allerdings müssen für mich auch immer noch einige rockigere, groovige Songs dabei sein.

Elle:
Deine Musik ist emotional und melodisch, in welchem Musikgenre würdest du dich einordnen oder gibt es so etwas wie eine Schublade für dich nicht?

Leroy Jönsson:

Es ist immer etwas schwierig zu sagen, welchem Genre man sich zuordnet. Außer man sagt sich von Anfang an, dass man einen bestimmt Stil verkörpern möchte. Ich mache eher was mir am Herzen liegt. So bildet sich meine Musik.



Elle:
Deine Texte sind authentisch, größtenteils aus deinem Leben gegriffen. Wie wichtig ist es dir deine Erlebnisse/Gefühle auch musikalisch zu verarbeiten?

Leroy Jönsson:

Ich schreibe nicht ausschließlich autobiographisch, ich kann aber auch nicht verleugnen, dass einige meiner Song Erfahrungen aus meinem Leben widerspiegeln. Es fällt mir leicht meine Gefühle durch die Musik auszudrücken und Erlebnisse zu verarbeiten, weil ich das einfach schon sehr lange genauso mache. Die Musik ist für mich eine natürlich Form Gefühle auszudrücken.

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Elle:
Musik kann wie ein seelischer Katalysator wirken. Ist das bei dir auch so und was kommt gleich nach der Musik für dich?

Leroy Jönsson:

Definitiv ist die Musik für mich ein Katalysator. Sehr gut ausgedrückt übrigens :) Musik steht bei mir auf jeden Fall an erster Stelle. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich den Großteil meiner Zeit mit Musik verbringe. Musik steht quasi an erster, zweiter und dritter Stelle.

Elle:
Danke für das Interview, hören werde ich dich dann wohl am 16. Mai in Frankfurt!


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Salut, je m'apelle Elle, Visionärin. Ich bin "full of energy", freaky und selbstkritisch. Ich lasse immer mein Herz sprechen, versäume aber nie auch den power-button für's Hirn zu pushen. Ich bin kompromissbereit in wichtigen Dingen und denke oftmals in vielen Dimensionen, was aber für Innovationen und spannende Projekte hilfreich ist. Das World Wide Web mit dem unendlichen Informationsfluss von Neuem fasziniert mich immer wieder. Als meine Passion sehe ich Kunst, Design, Fotografie und Musik. Ich bin genauso unkonventionell wie mein Humor. coultique is my wonderland - frei nach Alice - "Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet".

One thought on “Leroy Jönsson – In Her Eyes

  • Reply Leroy Jönsson – YOU » Coultique 25. Mai 2016 at 16:26

    […] Rock-Parts über eingängige Tonverläufe ist alles vertreten. Mehr über ihn könnt Ihr im Coultique-Interview mit Leroy Jönsson erfahren. Nach „In her eyes“ und „Picture“ folgt nun […]

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