Hugo Barriol – Von U-Bahn-Korridoren zu den Bühnen dieser Welt

Photo: © Vincent Desailly

Hugo Barriols Geschichte hört sich an wie ein Märchen, seine Musikerkarriere startete in der Pariser U-Bahn. Nun tritt er zum ersten Mal ins Rampenlicht und veröffentlicht Ende Februar sein Album “Yellow”, in welches ich schon vorab reingehört habe und nun ein fester Bestandteil meiner momentanen Playlist geworden ist.

Photo: © Vincent Desailly

About Hugo Barriol

Hugo wurde die Musik wahrlich in die Wiege gelegt, sein Debüt gab der junge Hugo als Schlagzeuger unter den Augen seines Vaters, der in einer Rock-n-Roll Band spielte. Nach seinem Schulabschluss zog es Hugo nach Lyon, wo er Schlagzeuger einer französischen Rockband war. Nach einer gewissen Zeit beschloss er nach Paris zu ziehen und sich der Gitarre zu widmen. Doch da war seine Abenteuerlust noch lange nicht gebrochen, so zog es ihn inspiriert von “Into the Wild” für mehrere Jahreszeiten auf Abenteuerreise durch Australien. Dort fand er jedoch keine Arbeit und debütierte schließlich in der U-Bahn von Sydney, in der er nur seine eigenen Lieder, ohne Mikrofon und Verstärker, zum Besten gab.

Zurück in Paris wollte er mit diversen Auftrittsformen experimentieren und investierte zu Beginn nur ein paar Stunden pro Woche. Nachdem er jedoch Benjamin Clementine beim Klavier spielen in einem Restaurant sah, bewarb er sich schließlich um eine Genehmigung, um in der Pariser Metro zu spielen. 18 Monate lag – 5 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche – musizierte er in den U-Bahn-Korridoren, bis ein Produzent ihn entdeckte und er seine erste EP aufnahm. Kurz darauf wurde auch der künstlerische Direktor der Plattenfirma Naïve auf ihn aufmerksam und so unterzeichnete er Anfang 2017 seinen ersten Vertrag.


Yellow

Ab hier wird es turbulent, er ging als Support mit Alain Chamfort auf Tour, er reiste nach London, um gemeinsam mit Ian Grimble Songs aufzunehmen. Im Church’s Studio, in der jeden Sonntag die Messe abgehalten wird, entstand das Debütalbum “Yellow”. Ein Album, bei dem z. B. “Always” inspiriert ist von dem Tod eines Freunde und der Fragilität der Existenz, “Million Years” ist bei einem Ausflug in die Natur entstanden und der Opener “Oh My” handelt von der toxischen Wirkung negativer Begegnungen. Ein durch und durch gelungenes Album, mit dem er seine ganz eigenen Geschichten erzählt und intime Gefühle teilt.

Musik zu machen war für ihn etwas Instinktives und sein einziges Ziel war es, die Noten allein hinter verschlossenen Türen zu genießen.


Tourdates:

17/01 : Eurosonic (NL)
24/01 : Paris – Maroquinerie (FR)
07/02 : Liege – Reflektor (BE)
08/02 : Lasne – Rideau Rouge (BE)
26/02 : Londres – Thousand Island (UK)
27/02 : Amsterdam – Sugar Factory (NL)
01/03 : Lasne – Rideau Rouge (BE)
02/03 : Berlin – Auster Club (DE)
07/03 : Orléans – Le Bouillon (FR)
20/03 : Lyon – Groom (FR)
21/03 : Toulouse – Connexion Live (FR)
22/03 : Poiré sur Vie – Festival Acoustic (FR)
23/03 : Nantes – Le Bal Pop (FR)
11/04 : Zermatt – Unplugged (CH)



YOUTUBE
https://www.youtube.com/user/hugo42000/

FACEBOOK
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INSTAGRAM
https://www.instagram.com/hugobarriolmusic/

Salut, je m'apelle Elle, Visionärin. Ich bin "full of energy", freaky und selbstkritisch. Ich lasse immer mein Herz sprechen, versäume aber nie auch den power-button für's Hirn zu pushen. Ich bin kompromissbereit in wichtigen Dingen und denke oftmals in vielen Dimensionen, was aber für Innovationen und spannende Projekte hilfreich ist. Das World Wide Web mit dem unendlichen Informationsfluss von Neuem fasziniert mich immer wieder. Als meine Passion sehe ich Kunst, Design, Fotografie und Musik. Ich bin genauso unkonventionell wie mein Humor. coultique is my wonderland - frei nach Alice - "Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet".

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