Samsung Chromebook – Im Test

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Es ist da, ja, es ist da, mein Samsung Chromebook! Freudig springe ich dem Postboten entgegen, trotzdessen dass er schon um 8 Uhr früh an einem Samstag auf der Matte stand. Er überreichte mir das Päckchen, dass recht handlich war und nicht so ein schwerer Kasten wie mein Mac Book.

Kaum war die Tür zu, stand ich auch schon mit der Schere bewaffnet vor dem Päckchen, drei gezielte Schnitte reichten und es war entpackt, vielleicht hätte ich ja doch Chirurgin werden sollen.

Ein handliches Gerät, welches gerade mal knapp über 1000 g auf die Waage bringt. Der 11,6 Zoll-Display ist entspiegelt und daher eignet es sich auch super für den Gebrauch im Freien, zumindest im Schatten, unter Sonneneinstrahlung ist der Umgang dann doch leicht schwierig. Die Nutzung externer Geräte wird durch zwei USB-Buchsen und einen HDMI-Anschluss, über den sich auch Full-HD-Filme ausgeben lassen, ermöglicht.

Was wirklich einen sehr großen Mehrwert hatte, war die oberste Tastaturzeile, worunter u. a. eine eigene Taste für die Lautstärke, Helligkeit und die Suchfunktion zu finden war. Drückt man die Suchtaste, öffnet sich der App-Launcher und man kann die gewünschte Google-Suche oder Web-Site direkt eintippen, auch passende Apps werden automatisch aufgelistet.

So war es nicht weiter verwunderlich, dass das Chromebook den Kampf gegen mein Mac Book gewonnen hat und mit nach Amsterdam durfte; denn durch sein geringes Gewicht und die ideale Größe passte es in fast jede Tasche, vorbei die Zeit der großen schweren Laptoptasche. Gerade als Blogger muss man immer und überall mobil sein können. Durch die lange Akkuzeit von ca. 7,5 Stunden und fast schon Kickstart ähnlicher Bootzeit, war das Chromebook binne weniger Sekunden einsatzbereit und somit der perfekte Begleiter für die Autofahrt.

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So konnte ich die komplette Fahrt über mit dem Chromebook Artikel schreiben, Surfen, Musik hören und und und, natürlich alles über den Chrome Browser, sämtliche Google-Dienste stehen einem hier zur Verfügung, sei es Google Docs, Google Mail oder Google Play Music. Die automatische Synchronisierung aller Geräte ermöglicht, dass sowohl die selben Inhalte auf dem Smartphone, als auch auf dem Tablet und Home-PC abrufbar sind.

Offline hat man die Möglichkeit 16 GB Flash-Speicher zu nutzen, hier beim Samsung Chromebook läuft alles online, über eine Cloud. Der Cloudspeicher beträgt 100 GB, beim Samsung Chromebook wird komplett auf eine Festplatte und austauschbares SSD-Laufwerk verzichtet.

Gerade der Datenaustausch mit meinen Mitautoren ist mir besonders wichtig, geht es nun um Artikelanfragen aus den unterschiedlichsten Bereichen oder Informationen, die mit allen geteilt werden müssen, wie beispielsweise gemeinsame Veranstaltungen, Drehtermine oder Events. Über Google Docs werden die neusten Informationen direkt und einfach geteilt und zwar genau mit den Benutzern, die die Informationen benötigen, so vereinfacht einem das Chromebook viele Arbeitsschritte und reduziert die Arbeitszeit auf das nötigste und schafft Platz für mehr.

An das Zeitalter von Apps musste ich mich damals erstmal gewöhnen, jetzt ist es jedoch zur Routine geworden. Was würde ich bloß tun, ohne meine Wetter-App, ich wüsste gar nicht, was ich morgens anziehen soll, oder man denke sich bloß die Bahn-App weg, ich würde meinen Zug bestimmt in 50% der Fälle verpassen. Nein, mal Spaß beiseite, natürlich haben wir es früher auch ohne die kleinen Helfer geschafft, das Leben zu meistern. Jedoch stellt sich hier dann wieder die Frage, wieso ohne, wenn es mit doch so viel einfacher und angenehmer ist. Beim Chromebook kommen App-Liebhaber voll auf ihre Kosten, auf Programme wird komplett verzichtet, alles läuft über Apps. Für vieles gibt es eine Web-App im Chrome Web Store, doch die Suche ist mühsam, gerade der Start war steinig, die Suche ist ermüdent, viele Programme sind nicht verfügbar und das Feld an unbekannten Apps ist riesig, hier heißt es improvisieren.

Mein absolutes Highlight und gleichzeitig Lichtblick in Bezug auf Apps war eine Bildbearbeitungs-App, gerade bei aktuellen Events ist schnelle Berichterstattung wichtig. Um Bilder in der optimale Größe und weboptimiert zu speichern, eignen sich die meisten Open-Source Programme einfach nicht und wer mag schon im nachhinein alle Bilder optimieren müssen, wenn pro Event und Artikel mal knapp 50 zusammen kamen, das habe ich mir mit der App ganz einfach gespart. Eine weitere App, die so einiges vereinfachte war die Dropbox, somit konnte ich kinderleicht Inhalte mit Kollegen, Autoren und Freunden sharen. Desweiteren hat mir der liebe Google Kalender, den ich vorher nur zeitweise verwendete, auch sehr den Alltag erleichtert, Terminerinnerungen waren hier kein Problem mehr und man hatte immer alles im Blick.

Fazit: Also das neue Samsung Chromebook für eine schnelle Sicht der Dinge, handlich, dünn, leicht, lange Akkuzeiten. Auch als Zweitcomputer ideal und ein unkompliziertes Laptop. Der Preis ist auch unschlagbar, das Einzige, was mir anfangs schwer fiel, war der Abschied von vertrauten Programmen, hier regelt sich alles über Apps und so ist leider nicht jedes Programm verfügbar, ein weiteres kleines Defizit ist, dass produktives Arbeiten nur mit ständiger Internet-Verbindung möglich ist, ich wusste mir zu helfen und nutze das Chromebook mit einem mobilen Hotspot, eine weitere Möglichkeit, wenn man nicht so genau auf das preisliche achten muss, das Modell mit 3G-Modul zu wählen, SIM-Kart rein und los geht’s.

Alles in allem: Sehr zufriedenstellend und ein adäquater Tablet-PC-Ersatz!

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