Oscar Potter – Ass, Ass, Baby!

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Sind Volleyballer heißer als Fußballer? Eindeutig, wenn man sich dieses Foto so betrachtet, aber das Ganze hat einen tieferen Sinn, als nur den weiblichen Fans einen Gefallen zu tun. Mehr darüber erfahrt Ihr im Interview mit Model und Volleyballer Oscar Potter.

Elle:
Also, wenn es nach mir gehen würde, hätte ich auch nicht zwingend etwas gegen gutaussehende oberkörperfreie Volleyballer, ich denke, die Mädels können mir hier beipflichten. Jedoch ist dann wohl etwas zu viel Ablenkung vom Sport an sich vorprogrammiert. Wie kamt Ihr auf die Idee solch’ ein ungewöhnliches Shooting zu starten, um nach Sponsoren zu suchen?

Oscar Potter:

Das Team saß, in gemütlicher Runde, nach der letzten Saison zusammen und ließ diese Revue passieren. Außerdem gab der Trainer einen Ausblick auf die nächste Saison, in der dritten Liga. Allen Gedanken voran war unsere finanzielle Notlage ein hartnäckiges Problem.

Gemeinsam steckten wir die Köpfe zusammen. Abgesehen von der Idee, von privaten Arbeitseinsätzen, die sehr gut angelaufen ist, kam der Coach dann mit dem Gedanken eines “Nackt”-Shootings, nach dem Motto: Wir haben nichts zum Anziehen!, um die Ecke. Dieses hätte schon bei einer seiner vorherigen Stationen einwandfrei funktioniert.

Wie waren alle nicht abgeneigt, wobei der ein oder andere vielleicht auch dachte, dass dies eh nie zu Stande kommen würde.

Doch weit gefehlt, auf einmal stand die Fotografin samt Equipment in der Halle und dann hieß es…. “JUNGS lasst die Hosen runter!” Mitgehangen, mitgefangen, ließen sich alle auf den Deal ein und bewiesen das mit vollem Körpereinsatz.

Elle:
Dir als Model wird das fast nackte Posieren vor der Kamera wohl weniger schwer gefallen sein, als deinen Volleyball-Kollegen. Bedurfte es großem Überredungsgeschick oder stand von Anfang an jeder hinter der Idee?

Oscar Potter:

Oh doch, auch für mich war dies eine ungewohnte Situation, da wirklich nur ein Ball als “Blickfang” diente. Um den jüngeren Spielern, ein klein wenig die Aufregung zu nehmen, haben wir erst Bilder in voller Spielermontur gemacht.

Als diese dann, als erstes von Führungsspielern und dem Coach abgelegt wurden, war es ein leichtes, alle in ein Boot zu holen. Schließlich hatten auch alle ihr Einverständnis schon zum Abschluss der letzten Saison gegeben und wie heißt es so schön: ” Ein MANN – ein WORT!”

Elle:
Der VC Potsdam-Waldstadt finanziert sich nur durch Mitgliedsbeiträge, da lag es auf der Hand, dass man etwas tun muss, um für die kommende Saison 13 Nachwuchs-Mannschaften mit Trikots zu versorgen. Wie lange bist du schon ein Lieberhaber des Volleyballs und wieso genau dieser Verein?

Oscar Potter:

Das ist leider wahr! Wir waren sogar gezwungen, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen, um “Überleben” zu können, was überaus schade ist. Denn so wird es für manch einen recht schwer, diesen (finanziellen) Schritt mitzugehen und es gab großen Unmut.

Wir sind auf jede noch so kleine Hilfe angewiesen, aber so langsam tut sich was.

Ich spiele seit 1998 in diesem Verein Volleyball, mit zwei Jahren Einsatz (Ausleihe), für einen anderen Verein, sprich seit mehr als 15 Jahren. Meine Eltern waren beide Volleyballer. Allerdings wollten sie, dass ich niemals zum Volleyball gehe, aufgrund der großen Gelenkbelastung, Verletzungsgefahr uvm.

Deswegen durchlief ich erst Sportarten wie Tischtennis, Schwimmen und noch einige andere, bis ich dem Sport verfallen bin, der mir wohl in die Wiege gelegt worden ist.

Es stellten sich schnell große Erfolge ein. Wir feierten sogar die deutsche Meisterschaft 2001 in Berlin, dass da die Motivation steigt, brauche ich wohl keinem zu erklären. Die Struktur im Verein hat einfach gepasst. Man durchlief mehrere Ausbildungsstadien, die sich anhand von Ligen wiederspiegelten, immer mit dem Ziel vor Augen, irgendwann in der 1. Männermannschaft spielen zu dürfen.

Diese Struktur hat sich bis heute bewährt und wir bilden weiterhin, teilweise sehr junge Spieler aus, unter anderem auch für die Jugendnationalmannschaft. Diese Spieler bekommen dann die Möglichkeit, im Stützpunkt Berlin eine sehr gute Ausbildung zu genießen.

So geschehen bei meinem ersten Beachpartner, Jonathan Erdmann, der momentan mit seinem Beachpartner Kay Matysik die Nummer 1 im deutschen Herren- Beachvolleyball ist. Außerdem liegt mir als geborener Potsdamer dieser Verein sehr am Herzen.

Elle:
Erzähle uns doch von deinem ungewöhnlichsten Erlebnis mit deiner Mannschaft! Welche Aktion erzählst du gerne immer wieder oder zaubert dir noch heute ein Schmunzeln auf die Lippen?

Oscar Potter:

Da gibt es zu viele! Von Wetten angefangen bis hin zu einzelnen Spieleraktionen, vor allem neben dem Spielfeld, wäre da ein Roman zu verfassen.

Das Schöne ist, diese Erlebnisse mit allen im Team teilen zu können, denn erst das macht diese so wertvoll. Dies ist auch einer der Gründe, warum mich diese Teamsportart mehr begeisterte, als das Schwimmen bspw.!

Elle:
Wie genau kann man euren Verein unterstützen, wie kann man euch helfen?

Oscar Potter:

Jede Hilfe ist gern gesehen. Sind es auch nur 5 Euro, so sind diese gut angelegt in unserem Verein und dienen zur Hilfe der Jugendförderung. Diese hat schließlich in dem Verein Priorität. Auch materielle Unterstützungen sind immer wertvoll.

Angebote für Arbeitseinsätze in der näheren Umgebung, wie z.B. Hecke ausgraben, Holz hacken oder sonstiges, erledigen wir für Sie, gegen ein kleines Entgeld, in Form einer Spende, immer gern.

Wir wollen gemeinsam was erreichen und dazu brauchen wir ihre Unterstützung.

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Und so könnten sie in Trikots aussehen!

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Ein Kommentar

  • Tim-Morris F am 08.09.2013 um 19:15 Uhr:

    Ich als Mitspieler und Freund von Oscar denke das alle Spieler seiner Meinung sind! Wir “machen alles” für ein Sponsoring ;)

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