Be Coultique – Björn Gebhard


Björn Gebhard studierte Medizininformatik in Heidelberg und entdeckte vor 3 Jahren seine Passion zur Fotografie. Mittlerweilen hat er sein eigenes Fotostudio Nähe Düsseldorf.



Elle:
Wann kam der Punkt, als du dich nicht mehr als gelegentlicher Hobby-Fotograf gesehen hast, sondern mit deiner Fotografie (portrait – fashion – lingerie – akt) anfingst einen weiteren Lebensabschnitt zu beschreiten?

Björn Gebhard:

Eigentlich sehe ich mich immer noch als Hobby-Fotograf, wobei, wenn ich sehe was ich in die Fotografie investiere, (Geld und vor allem auch Zeit) dann kann man da wohl nicht mehr wirklich nur noch von Hobby sprechen. Der erste AHA-Effekt kam, als ich eins von meinen Models auf dem Cover einer Zeitschrift gesehen habe.



Elle:
Siehst du die Fotografie auch als Ausgleich zu deiner Programmiertätigkeit, als eine Möglichkeit, dich kreativ auszudrücken?

Björn Gebhard:

Definitiv! Das ist für mich ein Grund aus meinem Keller zu kriechen und mal wieder meine fettigen langen Haare zu waschen *LACH*. Die Fotografie bietet mir tatsächlich die Möglichkeit mich kreativ auszuleben und ist eine sehr gute Abwechslung zur ständigen analytischen Arbeitsweise in der IT-Branche.



Elle:
Bei deiner Venustraphobie muss dir doch deine Fotografie regelrechte Qualen verursachen. Oder ist dies bei dir nicht so extrem ausgeprägt? *grins Nach welchen Gesichtspunkten wählst du bei freien Arbeiten deine Models?

Björn Gebhard:

Venustraphobie – sehr gut recherchiert – aber es hält sich noch in Grenzen *LACH*. Habe da mal einen Bericht darüber gelesen und fand es echt faszinierend, dass es sowas gibt. Da hab ich mir gedacht, das passt mal so gar nicht zur Fotografie, wo sich normalerweise alles um Schönheit und Perfektion dreht und habe mich bei Facebook angemeldet. Bei freien Arbeiten suche ich eigentlich immer Models, die zu der Art der Aufnahmen passen und dabei ist mir auch egal, ob es ein „Hobby“- oder ein „Profi“-Model ist. Nicht jedes Model ist für jede Art von Bildern geeignet, wie ich finde.



Elle:
Automobilsport ist ein Hobby von dir. Hast du selbst schon einmal in einem Tourenwagen gesessen oder bist du allgemein vom Auto-Rennsport fasziniert? Könntest du dir vorstellen im Umfeld von einer Rennstrecke, Boxengasse – mit Rennwagen, Boxenluder, Sektkorkenknallen, so nach dem Motto: 24-Stunden-Fotografieren von Le Gebhard, eine Fotostrecke zu realisieren?

Björn Gebhard:

Beides. Bis letztes Jahr hatte ich ein eigenes Auto, mit dem ich in der niederländischen Rennserie DNRT mitgefahren bin. Aber generell interessiere ich mich seit den Anfängen von Schumi für jegliche Art von Motorsport. Mitte 2011 stand ich dann vor der Frage Rennsport oder Fotografie intensivieren und da hab ich mich dann für die Fotografie entschieden. Beides (plus zusätzliche Hobbys wie Kite-Surfen, ..) ist einfach zeitlich nicht machbar, wenn man es mit einem gewissen Ehrgeiz betreiben möchte. Gerne würde ich mal ein Team beim 24-Stunden-Rennen als Fotograf begleiten, gerade weil ich ja aus eigener Erfahrung das Drumherum und die Emotionen hinter den Kulissen kenne und sehr faszinierend finde. Was jetzt noch fehlt sind die Anfragen dafür, aber vielleicht liest das hier ja jemand und hat Interesse. *GRINS*

Elle:
Da kannst du dich gerne auch mal an Carlo wenden!




Elle:
Welche deiner Fähigkeiten hilft dir am meisten bei deiner Arbeit?

Björn Gebhard:

Da ich nix kann, hilft mir also nix *LACH*. Ich denke, so lange ich Spaß habe, bei dem was ich tue, ist das Hilfe genug.

Elle:
Sicher ist das ein ganz wichtiger Faktor, bei allem, was man tut.




Elle:
Wie sieht dein aktuelles Equipment aus? Was ist für dich unverzichtbar?

Björn Gebhard:

Unverzichtbar ist der Vollformatsensor meiner Canon 5d Mark 2, die Lichtempfindlichkeit und Bildqualität ist einfach ein Traum. Passend dazu hat man dann natürlich noch so das ein oder andere Objektiv und anderes Zubehör. Meine Lieblingskombination ist die 5d mit dem 70-200 2,8 IS.



Elle:
Was war dein bisher schönstes Erlebnis, was du mit der Fotografie verbindest?

Björn Gebhard:

Es gibt bisher noch nicht DAS schönste Erlebnis. Ich empfinde es einfach als ein langes schönes Erlebnis, was ich so mit der Fotografie erlebe. Ich lerne viele (meistens) nette Leute kennen und komme auch viel rum. Man erlebt Sachen, die ich mir vor 3 Jahren nicht erträumt hätte und das meine ich jetzt im positiven Sinne. Ich hoffe, das wird auch in Zukunft so bleiben und mich weiter inspirieren.


I’m be coultique, because I love to enjoy other people with my photos!

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