Carsten Witte – Priester der Schönheit


Carsten Witte, 1964 geboren, wird als Priester der Schönheit bezeichnet, weil er der Schönheit in seinen fotografischen Werken huldigt.

Carsten studierte Kommunikationsdesign in Bielefeld und widmete sich verstärkt der Fotografie. Er assistierte bei namenhaften Fotografen , bis er sich mit seinem eigenen Studio 1989 in Hamburg selbständig machte. Seine zahlreichen Works finden sich in nationalen und internationalen Mode- und Lifestyle-Magazinen.

Wichtig für seine Arbeiten ist ihm eine perfekte Ästhetik, die Darstellung des weiblich schönen Körpers im Zusammenhang mit Erotik oder Keuschheit, das sinnliche Spiel von Licht und Schatten, das Geheimnisvolle, die geheimnisvolle optische Reinheit von schönen Menschen. Die Nacktheit wirkt nicht total nackt, sie ist umhüllt von einem Hauch Mysterium.













Elle:
Seit 1999 bedienen Sie sich auch der Technik. Welche Techniken bevorzugen Sie, um Ihren Bildern Komplexität, Tiefe und diesen subtilen Charme zu vermitteln?


Carsten:
Also, der Technik bediene ich mich als Fotograf natürlich schon länger, wahrscheinlich spielst Du auf die Verfremdung der Bildtiefen.

Dies kommt noch aus der analogen Laborzeit, als ich noch selbst entwickelt und geprintet habe. Aber alles was ich dort gelernt habe ist heute ein Teil meiner digitalen Arbeit. Aber das eingehen auf die Modelle gepaart mit entsprechender Lichtsetzung bildet den Grundstock.

Elle:
In Psysche II kombinieren Sie aus der Natur den Schmetterling mit der weiblichen Form. Wer oder was inspirierte Sie für die Darstellung von schönen Frauen mit Schmetterlingsflügeln?


Carsten:
Es ist im Grunde der Sammelaspekt der gerahmten und aufgespiessten Schmetterlinge. Im moment ihrer grössten Schönheit gefangen, vergiftet und aufgespannt für die Ewigkeit, als Dekoration oder zum Studieren. Beautyfotografie verhält sich da ganz ähnlich. Auch hier werden Frauen auf dem Zenith ihrer Perfektion festgehalten und altern von diesem Zeitpunkt an nicht mehr.

Psyche II


































Elle:
Was bedeutet die Fotografie allgemein und insbesondere Ihre Arbeit für Sie?


Carsten:
Fotografie ist meine Sprache, mein Weg zu kommunizieren.

Elle:
Jetzt habe ich noch eine tolle Empfehlung an alle, die in oder um Hamburg herum wohnen bzw. sich dort aufhalten, denn ab dem 21. 02. 2011 findet die Eröffnung von Carsten Wittes Kunstwerken “Beauty Collection” in der Monika Mohr Galerie statt.


Wer es nicht nach Hamburg schafft: Vom 10.03. bis 13.03. sind meine Arbeiten auch auf der Art Karlsruhe zu sehen oder vom 15. April an in der Dansk-Svenska-Kompaniet in Tommarp, Schweden.

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6 Kommentare

  • Florian am 16.02.2011 um 00:36 Uhr:

    Tolle Seite, gefaellt mir.

  • Levon am 08.03.2011 um 01:41 Uhr:

    Mahlzeit! wo ist der Facebook Like Button? ;)

    • Elle am 08.03.2011 um 12:29 Uhr:

      @Levon der like-button ist ganz unten (unter dem artikel) ;)


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