Phillip Toledano – Phonesex


Phillip Toledano wurde in London am 06.12.1968 als Sohn einer marokkanisch/- französischen Mutter und eines amerikanischen Vaters geboren. Er lebt und arbeitet heute in New York City. Nach seiner Sicht der Dinge sollten Fotos stets etwas unvollendet wirken, um so mehr Raum für Fragen zu lassen.

Seine Arbeiten sind in “Vanity Fair”, The New York Times Magazine, The New Yorker, Esquire, GQ, Wallpaper, The London Times, The Independent Magazine, Le Monde usw. erschienen. Mit 11 Jahren hielt er seine erste Kamera in den Händen und die Fotografie ist bis heute seine Obsession und Passion geblieben. Künstler und Fotografen, die in inspirieren sind die Werke von Bill Brandt, Guy Bourdin, Edward Hopper, De Chirico, Lucien Freud, Vermeer und Henri Rousseau.

Die künstlerische Ader hat er von seinem Vater, der Maler war. Leben mit einem geliebten Menschen, der Demenz hat, kann verheerend sein. Phillip Toledano zeigte aus seiner Sicht der Dinge, wie er die letzten Tage seines Vaters mit ihm in großer Dankbarkeit verbringt und so auch versucht, alles zu verarbeiten. Phillips Mutter starb unerwartet am 04.09.2006. Nachdem sie gestorben war, wurde ihm klar, wie sehr sie ihn vom psychischen Zustand seines Vaters abgeschirmt hatte. Sein Vater hatte zwar kein Alzheimer, aber durch die Demenz ist Vor allem das Kurzzeitgedächtnis, weiterhin das Denkvermögen, die Motorik und die Sprache betroffen. Er schien oft in seiner Welt verloren. “Day with My Father” ist ein Journal über die Beziehung Phillip Toledos und seinem Vater über die letzten 3 Jahre, dessen Bilder tief berühren.

Seine fotografischen Werke haben oftmals einen sozialkritischen Hintergrund. Er versteht es auf Dinge aufmerksam zu machen und zum Denken anzuregen.

Das Buch “Phonesex” ist eine Sammlung von neuen Fotografien von Phil Toledano, deren Fotostrecke er ergänzt. Sein Objektiv war dabei auf die Frauen und Männer gerichtet, die Telefon-Sex anbieten und von ihren Erfahrungen berichten. Das Ergebnis ist ein Blick in die Realität dieser Szene.

Telefon-Sex ist eine gegenseitige Selbsttäuschung, eine Vereinbarung zwischen dem Anrufer und dem Telefonsex-Betreiber. Der Anrufer offenbart seine geheimsten Fantasien und der Betreiber übernimmt bereitwillig für Bezahlung die gewünschte Rolle.

Telefon-Sex ist Theater, ein künstliches Spiel in Echtzeit, was einen erfahrenen verbale Fantast erfordert, ausgerichtet auf einen bestimmten Abschluss.

Wie ist es mit den Wünschen des Anrufers umzugehen? Wie sind diese Frauen in der Lage unausgesprochene Wünsche zu entschlüsseln? Was erleben diese Frauen an Absurdität? Was empfinden Sie als demütigend oder bringt sie zum lächeln?

Sie wissen nicht, was ich mag, wer ich bin, wie ich mich fühle, oder wie ich aussehe. Sie haben ihre eigene Vorstellung von mir. Ich bin ihr Traum, der Wirklichkeit wird.





Phone Sex – Eine 60jährige Anbieterin, seit 25 Jahren verheiratet, beschreibt es so: It’s not sex; it’s a cocktail of testosterone, fueled by addiction to pornography, loneliness, and the need to hear a woman’s voice. She call it “Executive Stress Relief”.




Weitere Informationen hier!

Phonesex Website

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