Martin Usborne – Dogs in cars


Für ihn bedeutet die Fotografie der magische Blick durch das Objektiv und das Festhalten von wichtigen Momenten. Martin Usborne ist ein Fine-Art-Fotograf, der sich auf Porträts und auf Tieraufnahmen spezialisiert hat. Besonders angetan haben ihm es hier die Hunde. In London hat er sein eigenes Studio.

Er studierte an der Universität Edinburgh Psychologie und anschließend Animation an der Glasgow School of Art, bevor er mit seiner fotografische Karriere nach mehreren Jahren als Creative Director startete. In verschiedenen Ausstellungen hat er seine Werke bereits präsentiert.



Das Projekt “Dogs in cars” zeigt eine Serie von 40 Bildern von Hunden, die aus einem Autofenster schauen. In Magazinen und Galerien auf der ganzen Welt sowie bei BBC und in Time.com waren seine fotografischen Werke zu sehen.

Warum er auf diese Idee vor ca. 5 Jahren kam, beantwortet er so: Mit ein Grund ist sicherlich auch das Gefühl der Angst in meiner Kindheit vor dem Alleinsein. Ich konnte mich als Kind nicht ausdrücken und das was ich empfand beschreiben. Von Tieren war ich schon sehr früh fasziniert, inbesondere von Hunde und in dieser Fotoserie erscheinen auch die Hunde als verletzlich und stumm.



Dass manche Menschen dies anders empfinden und diese Serie lustig finden, stört ihn wenig. Aber er hofft auch, dass viele begreifen, was er versucht darzustellen und erkennen, was ihn selbst berührt bzw. vielleicht selbst dieses Gefühl der Einsamkeit in der Dunkelheit erlebt haben. Die Bilder werden an Originalschauplätzen aufgenommen und der Hund wird im Auto platziert. Es sind keine zufälligen Aufnahmen, weil es unmöglich ist, diese traumhaften und “filmisch” wirkenden Bilder mit entsprechender Beleuchtung, ohne Vorbereitung aufzunehmen. Das 2-Jahres-Projekt soll auch als Buch erscheinen. Es ist von Martin Usborne ein Lebenstraum diese Bilder, seine Werke veröffentlicht zu sehen.

Der deutsche Verlag Kehrer in Heidelberg möchte ein Buch in limitierter Auflage produzieren, aber nur, wenn auch Mittel beigesteuert werden, d. h. ein Beitrag zu den Kosten geleistet wird. Dies ist eine gängige Praxis in der Welt der Kunstfotografie laut Martin Usborne, da die Kosten für eine gute Fotopapier-Qualität, Leineneinband, Druck etc. sehr teuer sind. Weitere Infos zur Unterstützung des Projekts hier!

Martin Usborne: “Hunde sind emotional ehrlich.” Wohl wahr, wer die Menschen kennt, liebt die “Hunde.”




Thank you very much to Martin Usborne for this article!


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