Lavazza – The italian Experience


Es begann alles 1885, als im Alter von 25 Jahren Luigi Lavazza voller Träume und mit 50 Lire in der Tasche nach Turin zog, um sich dort selbständig zu machen. Er arbeitete als Handlanger, Fabrikarbeiter und Verkäufer. Nebenbei besuchte er die kaufmännische Abendschule, im Anschluss daran die städtische Schule für Chemie und entdeckte seine eigentliche Berufung: den Handel. 1895 wird das Unternehmen Lavazza gegründet. Er ahnte nicht wie berühmt sein Name eines Tages sein würde. So vergehen Jahrzehnte.

Lavazza, von jeher Neuem gegenüber aufgeschlossen und Förderer des „ italienischen Könnens“, bewies im Laufe der Firmengeschichte, dass alle Alltagsgegenstände auf den Prinzipien des Designs beruhen und auch in ästhetischer Hinsicht „nützlich“ sein müssen. In dieser Tradition steht auch das Unternehmensprojekt – Lavazza Design Family – ein von Designkritiker Virginio Briatore zusammengestelltes Handbuch. Auch die Kalenderserie ist von den jeweiligen Künstlern geprägt und spiegeln das Lavazza-Image wider – originell, kreative, luxuriös, modern, innovativ und zukunftsorientiert.


Dieses außergewöhnliche Image- und Lifestyle Projekt, das mittlerweile Kultstatus hat, startete 1993. Der berühmte Fotograf Helmut Newton zeichnete sich für das Shooting der ersten Ausgaben 1993 und 1994 verantwortlich. Nur die Spitze der Star-Fotografen verewigen sich in den Kalendern mit besonderem künstlerischem Wert.


Im letzten Kalender 2012 vereinten sich unter der Leitung der Agentur Armando Test, die Spitzen-Fotograf der internationalen Szene mit Erwin Olaf, Thierry Le Gouès, Miles Aldridge, Marino Parisotto, Eugenio Recuenco, Elliott Erwitt, Finlay MacKay, Mark Seliger, Annie Leibovitz, Albert Watson, David LaChapelle, Ellen von Unwerth.

Die Meister der Fotografie entführen in imaginäre Bilderwelten, tauchen wir ab und ein in eine Welt voller Fantasie und Kreativität, entfliehen wir dem Alltäglichen.


Ellen von Unwerth wurde 1954 in Frankfurt geboren. 1975 zog sie nach Paris, wo sie zehn Jahre als Model arbeitete.1986 beschloss sie, ihren Wirkungskreis hinter die Kamera zu verlagern und wurde Mode- und Werbefotografin. Ihre ironisch-provokanten, aber stets eleganten und sinnlichen Fotografien erscheinen in weltbekannten Modemagazinen. Sie ist aber nicht nur als Werbe- und Modefotografin bekannt, sondern auch als Filmemacherin, Videoregisseurin und Buchautorin.



Ellen von Unwerth 12/12


Thierry Le Gouès wurde 1964 in Brest, Frankreich geboren. Er ist vorwiegend als Modefotograf und Autor bekannter Werbekampagnen berühmt.Er hat außer für Lavazza Kampagnen u. a. für Replay, Nike, Levi’s, Hermès und Yves Saint Laurent fotografiert.Charakteristisch für Thierry Le Gouès sind zwei bedeutende Werke: Inspiriert durch Schwarzafrika werden in „Soul“ die weiblichen Akte als Skulpturen aus Ebenholz und Licht dargestellt; in „Popular“ schenkt er seinem Publikum eine neue Vision Kubas. Zurzeit lebt er in Paris und New York.


Thierry Le Gouès 02/12


Finlay MacKay wurde 1973 in Schottland geboren. Seine ersten Arbeiten zeigten einen absolut neuen, originellen Stil, der sowohl auf visuellen Pop-Elementen der Street-Art und der Comic-Kunst als auch auf klassizistischen Elementen der englischen Malerei basiert. Diesel beauftragte ihn mit den Fotografien der Kampagne „Work Hard“, die ihm und der Agentur KesselsKramer drei Bronze-Löwen beim Festival in Cannes einbrachte. Bisher arbeitete MacKay für Nike, Adidas, Olympus, British Telecom, The Scottish Ballet, Channel 4 sowie The National Opera und Harrods. Zudem fotografierte er für wichtige Zeitungen und Zeitschriften wie „The New York Times“, „Sleazenation“, „125“ und „Arena“.


Finlay MacKay 07/12


David LaChapelle wurde 1963 in den Vereinigten Staaten geboren. Seinen ersten Auftrag als Berufsfotograf erhielt er durch Andy Warhol. Neben seiner Arbeit in den Bereichen Mode, Werbung und Kunstfotografie ist er auch als Regisseur von Videoclips bekannt. Mit seinem surrealen, ironischen Stil, den leuchtenden Farben seiner Fotos, die oft als barock und exzessiv bezeichnet werden, gilt er bei vielen als Fellini der Fotografie.


David LaChapelle 11/12


Eugenio Recuenco wurde 1968 in Madrid geboren. Der durch seine Arbeiten für Verlage und Werbung weltweit bekannte Spanier gilt als einer der kreativsten zeitgenössischen Fotografen. Sein Stil wird gleichzeitig als „filmisch“ und „malerisch“ definiert. Bekannt wurde er auch als „Schöpfer“ berühmter Werbespots und durch seine Arbeit für bedeutende Magazine wie Vanity Fair, VOGUE, Madame Figaro, Planet, Stern, View, Vanidad und GQ. Seine Werke wurden in Museen und Galerien in Madrid, Barcelona, Paris, Berlin, Toronto und Miami ausgestellt.


Eugenio Recuenco 05/12


Miles Aldridge wurde 1964 in London geboren, wo er auch heute noch lebt. Seine Bilder erschienen in einflussreichen Magazinen und wurden in verschiedensten Kunstgalerien weltweit ausgestellt. Aldridge bevorzugt künstliche Farbtöne: Seine innovative Neuinterpretation der Grundfarbskala nimmt Bezug auf das, was der Mensch erschafft, nicht die Natur ? Grellgelb, Kaugummipink, Astro-Rasengrün und Tiefblau, nicht etwa Himmelblau oder das zarte Lasurblau eines Freskos, sondern das undurchdringliche Blau einer Stewardessenuniform oder eines italienischen Fußballtrikots. Aldridge ist ein Fotograf, der die Spannung zwischen Gegensätzen liebt. Es ist kein Zufall, dass für seinen Stil der Begriff „Futuretro“ geprägt wurde. Aldridge erlag nie der digitalen Versuchung. Obwohl er für seine Retouchier-Künste bekannt ist, beruhen die meisten seiner Effekte auf bereits im Studio vorhandenem Licht und Farben.


Miles Aldridge 03/12


Albert Watson wurde 1942 in Edinburgh, Schottland, geboren – seit 1976 lebt und arbeitet er in den Vereinigten Staaten. Als Porträt- und Modefotograf bevorzugt er als Motive Kino- und Musikstars. Von ihm stammen die berühmtesten Porträts von Mick Jagger, Alfred Hitchcock, David Bowie, Kate Moss, Jack Nicholson, Marilyn Manson und vielen anderen. Für seine zahlreichen Fotografien, zu denen auch Landschaftsbilder und Schnappschüsse aus dem täglichen Leben gehören, bedient er sich unterschiedlicher Stile und Techniken. Er drehte auch Hunderte von Werbespots und Musikvideos.


Albert Watson 10/12


Marino Parisotto wurde zwar in Kanada geboren, hat aber italienische Wurzeln. Innerhalb nur weniger Jahre gelang es ihm, sich durch seine Arbeit als einer der besten zeitgenössischen Fotografen zu behaupten. Seine Werbekampagnen zeichnen sich durch einen wirkungsvollen, romantischen und visionären Stil aus, der dazu tendiert, die Schönheit in all ihren Formen darzustellen. Zurzeit lebt und arbeitet er in Monte Carlo.


Marino Parisotto 04/12


Mark Seliger wurde 1959 in Amarillo, Texas, geboren. Heute lebt er in New York. 1987 begann er auf begrenztem Niveau mit dem Rolling Stone zusammenzuarbeiten, und wurde 1992 zum Chief-Photographer. Während seiner Arbeit beim Rolling Stone produzierte Seliger über 125 Titelbilder und ging eine bedeutende Kooperation mit dem Design-Director Fred Woodward ein, die bis heute anhält. Zusammen führten sie Regie bei zahlreichen Musikvideoclips für namhafte Künstler wie Willie Nelson, Lenny Kravitz und Elvis Costello.


Mark Seliger 08/12


Erwin Olaf wurde 1959 in Hilversum, Niederlande, geboren. Seine Art und Weise, die Realität durch Fotografien zu erzählen, ist stets ironisch und anti-konformistisch.Die humorvollen Werke regen zum Nachdenken über die Begrenztheit der von Mode und Werbung. Erwin Olaf hatte Ausstellungen u. a. in New York und Moskau. Das Stedelijk Museum in Amsterdam und das Groninger Museum in Groningen stellen seine Werke dauerhaft aus.


Erwin Olaf 01/12


Annie Leibovitz, geb. 1949 in Waterbury, Connecticut, gehört zu den bekanntesten und meistgeschätzten lebende Fotografen. Seit über 30 Jahren zieren ihre originellen, ironisch angehauchten Porträts die Titelblätter vieler Zeitschriften. 1973 wurde sie Cheffotografin des Rolling Stone und galt als wichtigste Fotografin der Rockszene. Mit der Zusammenarbeit mit dem Magazin Vanity Fair erweiterte sie ihr Themenbereich. 1993 startete Annie Leibovitz ihre Zusammenarbeit mit Vogue. Sie nahm Porträts und Titelbilder auf, ließ sich aber auch auf die Modewelt ein und fotografierte Couture-Kollektionen. Neben ihrer Verlagsarbeit betreute Annie Leibovitz fotografisch auch einige bedeutende Werbekampagnen. Sie erhielt mehrfach Awards und “Die Library of Congress” kürte Annie Leibovitz zur Living Legend. Die Fotografin lebt heute in New York.


Annie Leibovitz 09/12


Elliott Erwitt wurde 1928 in Paris als Sohn russischer Eltern geboren. 1950 nahm Erwitt seine Tätigkeit als freiberuflicher Fotograf auf und realisierte sowohl journalistische Reportagen als auch Werbefotos. 1974 veröffentlichte er sein Fotobuch „Son of a Bitch“, das eine Sammlung von Hundeaufnahmen in komischen Positionen und Situationen enthält und das Erwitts Arbeit weltweit bekannt machte.


Elliott Erwitt 06/12

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