Kikosh&Co. – Benedikt Ernst


Benedikt Ernst wurde 1972 in Aachen geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaft und arbeitete als Webdesigner in München und Köln, wo er heute lebt und arbeitet. Nicht nur die Musik ist seine Leidenschaft, er hat 7 Jahre lang einen Jazz-Club betrieben, sondern inbesondere die Fotografie.

Seine professionellen Bilder zeigen seinen Kreativität, die er schon beruflich als Webdesigner aufweisen muss. Mit viel Gefühl setzt er seine Vorstellungen in anspruchsvolle und beeindruckende fotografische Werke um.

Sein Familienleben in Köln mit drei Kindern sieht er nicht nur als Ausgleich zu seiner Arbeit, sondern auch als eine wertvolle Bereicherung, die ihn in vielen Dingen gelassener reagieren lässt.



Elle:
Mit Gelassenheit und Ruhe an die Arbeit zu gehen, ist gerade im kreativen Bereich sehr wichtig. Was sind weitere Aspekte, um eine gutes Bild entstehen zu lassen. Was inspiriert Sie, wie ist Ihre Vorgehensweise?

Benedikt Ernst:

Das ist völlig unterschiedlich. Es gibt Projekte, die akribisch vorbereitet werden müssen, um zu einem zufrieden stellenden Ergebnis kommen zu können.Andere Bilder entstehen eher spontan oder in einem kurzen kreativen Prozess direkt am Set. Inspiration gibt es eigentlich fast überall, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht. Bei Beauty-Projekten arbeite ich gerne eng mit der beteiligten Visagistin zusammen.



Elle:
Sie haben Ihr eigenes Studio in Köln. Arbeiten Sie stets mit dem gleichen Team (Assistent/Make-up Artist etc.) zusammen?

Benedikt Ernst:

Ich arbeite überwiegend mit einer Visagistin zusammen (Angi Delrey / Köln), bei Bedarf auch mit wechselnden Assistenten. Ich bin allerdings auch recht flexibel und arbeite immer gerne mit anderen Leuten an interessanten Projekten. Letztendlich finalisiere ich die Bilder aber dann ohne weitere Unterstützung, da kann ich schlecht deligieren.



Elle:
Eine solide Ausrüstung ist ein wichtiges Element in der Fotografie. Welches Equipment verwenden Sie?

Benedikt Ernst:

Für Fashion- und Beauty-Shootings arbeite ich voll digital mit einer Hasselblad-Ausrüstung. Für besondere Projekte greife ich aber auch ab und zu gerne zum analogen Mittelformat. Das bringt einfach immer eine besondere Ästhetik und Wirkung.



Elle:
Gibt es einen bestimmten Typ Frau, der Sie besonders anspricht und den Sie gerne in Ihren Fotografien darstellen?

Benedikt Ernst:

Da bin ich nicht besonders festgelegt. Ich mag es gerne, wenn das Model sehr wandelbar ist, ohne aber einen eigenen Ausdruck zu verlieren. Wichtig finde ich, dass man in einer entspannten Atmosphäre miteinander umgehen und arbeiten kann.



Elle:
Bei der Fotografie ist außer dem richtigen Model auch das richtige Szenarium wichtig, ebenso wie der richtige Augenblick für den Auslöser. Was mir bei CARS´N´FASHION und HOTEL MARSIL sowie allen Ihren schönen und ausdrucksstarken Fotowerken weiterhin auffällt, ist auch die Farbharmonie. Meines Erachtens ist das richtige Farbgefühl sehr wichtig und nicht erlernbar. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Benedikt Ernst:

Gewissen Grundlagen sind sicherlich auch da erlernbar, wobei man sicherlich nicht den Schwerpunkt auf Farbtheorie legen sollte. Ich lasse mich meistens von meinem eigenen Gefühl leiten.



Elle:
Gibt es für Sie eine Muse oder eine Person, mit der Sie gerne eine Foto-Serie realisieren würden?

Benedikt Ernst:

Ich habe keine bestimmte Muse oder ein Lieblingsmodel. Es gibt sicher einige Größen, mit denen fast jeder Fotograf einmal arbeiten möchte. Herausragend finde ich hier Kate Moss.



Ich danke Ihnen vielmals für dieses aufschlussreiche Interview!

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