Fabio Borquez – Die fabelhafte Welt der Amélie


Fabio Borquez Fotografien sind direkt, sehr intim und oft sehr nackt, voller Leidenschaft und mit einer betonten kreativen Ästhetik. Der in Buenos Aires, Argentinien, geborene Fabio Borquez studierte dort Kunst und Architektur und gewann viele Stipendien. Auf einer Reise nach Miami lernte er 1998 seine deutsche Frau kennen und lieben und gründete in Deutschland eine Familie. Hier verwirklicht er sich in seiner leidenschaftlichen Fotografie und widmet sich seinen Akt-Tuschenzeichnungen.

Die fabelhafte Welt der Amélie – eine Fotostrecke in der eine eigene Fantasiewelt eine große Rolle spielt. Auch ein Fotograf muss Dinge vor seinem geistigen Augen sehen, sich vorstellen können, bevor er das Bild kreativ umsetzt. Fantasie, Kreativität und Leidenschaft sind untrennbar.



Fabio Borquez:
Fotografieren ist für mich kein Beruf, sondern eine Leidenschaft. Ich glaube, dass es im Grunde darauf ankommt, sich jedes Mal wieder neu zu wundern und auszuprobieren – also wie ein Kind in seinem Denken verspielt und flexibel zu bleiben.



Elle:
Sie fotografieren nicht nur, sondern malen auch. Jedes Jahr sind Sie bei Ausstellungen in Argentinien vertreten, arbeiten dort mit verschiedenen Kunstgalerien zusammen. Ihre ersten Akt-Tuschenzeichnungen nannten Sie “Mujercitas” zu Deutsch “Kleine Frauen”. Was bedeutet für Sie der Unterschied zwischen fotografieren und zeichnen/malen?

Fabio:

Ich erinnere mich einmal gefragt worden zu sein, ob ich ein Architekt, ein Künstler oder ein Fotograf sei. Kontakt hatte ich bis dahin bereits zu allen drei Kunstformen gehabt. Das erste, was mir einfiel war, dass ich mich als Kämpfer fühlte, denn als ich nach Deutschland kam, sah ich, dass ich beruflich plötzlich wieder bei Null anfangen musste. Ich tue mich deshalb schwer damit, mich in einer Schublade einzuordnen. Das Wichtigste ist mir eigentlich immer, mit Leidenschaft und vollem Einsatz zu arbeiten – egal ob beim Fotografieren oder beim Zeichnen. Dabei vergesse ich dann alles um mich herum. Es ist egal, ob ich vorher Kopfschmerzen hatte oder mich etwas anderes beschäftigt hat: Wenn ich arbeite, existiert die Welt für mich nicht mehr.

Was ich aber sehr wohl festgestellt habe ist, dass Frauen in meinen Kunstwerken schon immer eine Hauptrolle gespielt haben. Vor allem die Form fasziniert mich! Ich sage oft, dass die Frau das wohl Beste ist, was je geschaffen wurde.



Elle:
Ein schöneres Kompliment kann man den Frauen nicht machen!



Mehr im Interview mit Fabio Borquez hier!

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