Der Traum von Angkor


Vor mehr als 1200 Jahren hat König Jayavarman II einen Traum: Von einem riesigen Reich, in dem Frieden und Wohlstand herrschen. Des Königs Traum wird Wirklichkeit, er lässt prächtige Tempel erbauen und erschafft die damals größte Metropole der Welt: Angkor.

Ein Jahrtausend später wird der Traum von Angkor zum Albtraum. Unter Pol Pot ermorden die Roten Khmer mehr als zwei Millionen Menschen. Erst seit 1998 herrscht in Kambodscha wieder Frieden, doch das Land erlebt einen Aufschwung. Kaum erkundete Naturschutzgebiete entlang des Mekong, Asiens größter See, der Tonle Sap und natürlich Angkor verzaubern Besucher aus aller Welt. Verwunschen und geheimnisvoll liegen die Ruinen des einstigen Großreichs inmitten üppiger Regenwälder.

Trotz der grausamen Vergangenheit haben die Menschen Kambodschas ihre Lebensfreude nicht verloren, freundlich und aufgeschlossen begrüßen sie ihre Gäste und blicken optimistisch einer besseren Zukunft entgegen.








Ein Jahrtausend später wird der Traum von Angkor zum Albtraum. Unter Pol Pot ermorden die Roten Khmer mehr als zwei Millionen Menschen. Erst seit 1998 herrscht in Kambodscha wieder Frieden, doch das Land erlebt einen Aufschwung. Kaum erkundete Naturschutzgebiete entlang des Mekong, Asiens größter See, der Tonle Sap und natürlich Angkor verzaubern Besucher aus aller Welt. Verwunschen und geheimnisvoll liegen die Ruinen des einstigen Großreichs inmitten üppiger Regenwälder.




Trotz der grausamen Vergangenheit haben die Menschen Kambodschas ihre Lebensfreude nicht verloren, freundlich und aufgeschlossen begrüßen sie ihre Gäste und blicken optimistisch einer besseren Zukunft entgegen.



Martin Engelmann ist Profifotograf und hat sich auf die Reisefotografie spezialisiert. Seine fotografischen Stationen führen ihn nach Kambodscha, Peru, Bolivien, Mexiko, Guatemala, Cornwall und Kuba. In seinen Live-Reportagen berichtet er spannend und lebendig von seinen abenteuerlichen Erlebnissen und Impressionen. Die Dokumentation ist informativ, bringt auch geschichtlichen Hintergund, geht ebenso Kritisches an, aber
immer mit dem erforderlichen Feingefühl.


Für eine Produktion muss lange recherchiert und geplant werden, es steckt viel Arbeits- und Zeitaufwand in solchen Projekten. Zum Beispiel bei der Produktion: Cuba – Zwischen Revolution und Freitag dauerte die Produktion 2 Jahre.



Elle:
Martin, du arbeitest derzeit an einer neuen Live Foto-Filmshow “Kambodscha – Der Traum von Angkor” und für diese warst du nochmal im Herbst 2010 in Asien. Zwischen Europa und Asien gibt es nicht nur geografische Unterschiede. Wie ist das mit der Mentalität der Menschen? Musst du bei deinen Aufnahmen besonders intuitiv auf die Menschen zugehen?


Martin:
Die Menschen in Kambodscha sind sehr freundlich und aufgeschlossen, das macht es natürlich einfach sie zu fotografieren. Die wirklich interessanten Bilder entstehen allerdings in unbeobachteten Momenten. Sobald Menschen merken, dass sie fotografiert werden, fangen sie an sich zu verstellen. Die Seele der Menschen und der Zauber des Augenblicks lassen sich nur für einen kurzen Moment einfangen – in Kambodscha und sonst wo. Da muss man schnell sein und ein gutes Gespür für die Situation haben.

Elle:
Die Live Foto-Filmshow “Das Vermächtnis der Maya – 2012 – Mexiko, Guatemala, Belize” wird ab Januar 2011 in Deutschland und Österreich gezeigt. Die genauen Daten sind auf deiner Webseite angegeben.


Martin:
Diese Live-Reportage liegt mir sehr am Herzen. Die Idee dazu hatte ich vor rund 8 Jahren, innerhalb von 7 Jahren und zahlreichen Reisen hat das Projekt dann Form angenommen. Die Kultur der Maya und ihr Kalender haben schon immer eine unglaubliche Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Als ich damals mit dem Projekt begonnen habe war ich mir allerdings nicht sicher, ob ich mit diesem Thema auch das Interesse der Besucher wecken kann. Inzwischen bin ich natürlich erleichtert, denn der Vortrag ist fast überall ausverkauft.



Elle:
Deine Bilder erscheinen in namenhaften Magazinen und Zeitungen wie z. B. GEO, der ZEIT, Süddeutsche Zeitung, Universum u.a und was auch für die Leser interessiert ist, die sich selbst mit Fotografie beschäftigen, du machst auch Workshops? Wie sind diese aufgebaut?


Martin:
Gemeinsam mit meiner Fotografenkollegin Alessandra Sarti biete ich Fotoworkshops für Anfänger und Fortgeschrittene in drei Modulen an. Im Anfängerkurs werden die wichtigsten Grundlagen der Fotografie vermittelt und ist für alle, die sich für Fotografie interessieren, oder vielleicht einfach nur bessere Urlaubsbilder schiessen wollen, gedacht. Der Kurs für Fortgeschrittene geht dann schon tiefer in die Materie und beschäftigt sich mit den komplexeren Herausforderungen der Fotografie. Das dritte Modul sind die Outdoortage und die gestalten wir zusammen mit den Teilnehmern in der Natur. Hier geht’s darum alles in der Praxis umzusetzen und wir helfen den Teilnehmern ihre Ergebnisse zu optimieren.

Elle:
Seit 2003 bringst du jährlich zusammen mit dem Reisefotografen Robert Mühlthaler den Fotokalender “ptolemaeus” heraus. Unterstützt wird diese Kalenderaktion von der UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall und von GEO. Leider bzw. sehr gut, die Fotokalender sind schon vergriffen. Werdet ihr für nächstes Jahr eine größere Auflage in Erwägung ziehen?






Martin:
Die Idee zum Kalenderprojekt kam damals von Robert Mühlthaler. Am Anfang war es gar nicht so einfach, Großkunden wie Firmen zu finden, der Kalendermarkt war nämlich heillos übersättigt. Aber wir waren hartnäckig und inzwischen erscheint der Kalender jährlich mit einer Auflage von 5000 Stück, die sind meist innerhalb kurzer Zeit weg, deshalb soll es nächstes Jahr eine höhere Auflage geben. Wir sind sehr stolz auf unser Projekt, inzwischen konnten wir rund 90.000 Euro für Sozialprojekte in aller Welt sammeln, und wir danken unseren Kunden und Förderern natürlich sehr für ihre Unterstützung.

Elena:
Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus bzw. wie geht es weiter?

Martin:
Im kommenden Herbst wird die Die DVD zu „Kambodscha – der Traum von Angkor“ erscheinen und für das Jahr 2012 sind natürlich viele weitere Auftritte mit dem „Vermächtnis der Maya“ in Deutschland und Österreich geplant.

Es gibt noch so viele schöne Fleckchen auf dieser Erde die ich gerne fotografieren und mit dem Publikum teilen möchte. Zwei Projekte reizen mich besonders, wo es genau hingeht, wird aber noch nicht verraten. Natürlich möchte ich auch weiterhin für internationale Magazine und Bildagenturen arbeiten.

Vielen Dank Martin für diesen tollen Einblick. Wir freuen uns schon auf die Live Foto-Filmshow “Das Vermächtnis der Maya – 2012 – Mexiko, Guatemala, Belize”. Nähere Informationen auf der Webseite von Martin Engelmann

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