Christophe Huet – Homeless


Sie leben auf der Straße, sie begegnen uns an Bahnhöfen, Fußgängerzonen, Kirchen, in Stadtzentren und Parks. Wir bemerken sie nur flüchtig. Ihre Kleidung meist schäbig, sie wirken verbraucht, manchmal gezeichnet von Alkohol oder Drogen. Etliche sitzen teilnahmelos auf dem Boden mit einem Schild, in ihren Augen liest man bei richtigem Hinschauen die Hoffnungslosigkeit. Andere wiederum bitten um ein paar Cent.

Die sozialen Unterschiede haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Wegweiser zur Wohnungslosigkeit bzw. Obdachlosigkeit sind außer Arbeitsplatz-Verlust oftmals familiäre Konflikte, häusliche Gewalt Beziehungskrisen, Schulden, (Sucht-)erkrankungen etc. Statische Erhebungen möchte ich nicht wiedergeben, wie hoch die Dunkelziffer ist, kann eh nur geraten werden, sondern darauf aufmerksam, dass dies auch bei uns hier in Deutschland eine ernstzunehmende Thematik ist.

Man möge nun sagen, dass manchmal diese Menschen dies auch selbst verschuldet haben. Aber können wir im voraus sagen, wie wir z. B. mit Schicksalsschlägen umgehen, wie wir reagieren, was uns aus der Bahn werfen würde.

Christoph Hueth, der professionelle Fotokünstler aus Paris, den ich bereits mit einem Interview vorgestellt habe, hat diese Problematik so aufgegriffen, dass man hier nichts mehr hinzufügen muss.



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Die Evolution der Blattodea

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Ein Kommentar

  • Maja Rumke am 19.03.2012 um 11:12 Uhr:

    Wirklich gute Bilder!

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