Be Coultique – Svenja Pitz

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Wer bei Pitzeria an das Restaurant, in dem man diese leckeren belegten italienisches Hefe-Fladenbrot mit viel Käse denkt, liegt hier falsch. Svenja Pitz hat Humor, die 29jährige Svenja Pitz, ehemalige Jura-Studentin an der Bucerius Law School, Uni Hamburg, ist auch engagiert in der Modefotografie.

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Elle:
Du kommst aus Soest in Nordrhein-Westfalen. Wieso hat es dich nach Hamburg verschlagen?

Svenja Pitz:

Ich habe nach dem Abi überlegt, ob ich Grafikdesign oder doch Jura studieren soll. Dann wurde ich nach einem aufwändigen Auswahlverfahren an der Bucerius Law School in Hamburg aufgenommen, und bin zum Studium hergezogen. Mittlerweile gefällt es mir hier so gut, dass ich gar nicht mehr weg möchte! Praktischerweise ist Hamburg auch für Modefotografie die wohl beste Stadt in Deutschland…

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Elle:
Vater unser, mach mir doch mit einem Wunder eine feine Bildung – das übrige kann ich ja selbst machen mit Schminke. Das heißt so viel wie gib‘ mir Kraft zu Lernen, das Talent für andere Dinge habe ich?

Svenja Pitz:

Das ist ein Zitat aus dem Buch “Das kunstseidene Mädchen” von Irmgard Keun. Tolles Buch, unbedingt lesen! Und: nicht alles so ernst nehmen, insbesondere nicht den Modezirkus 😉

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Elle:
Erstmal noch meine Gratulation, Frau Dr. jur. Svenja Pitz! Eine wichtig Voraussetzung für dein Studium war auch akribisch genau zu sein und viel Gedankenarbeit zu leisten. Gehst du ebenso mit viel Überlegung an deine Shootings ran? Du hast meist Outdoor-Shootings und inszenierte Bilder und das bedeutet genaue Vorarbeit.

Svenja Pitz:

Moment, da muss ich noch widersprechen: Man darf mich erst Frau Dr. Pitz nennen, wenn ich das Rigorosum (die mündliche Doktorprüfung) hinter mir habe! Wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt, dürfte das dieses Jahr aber klappen.

So ein Outdoor-Shooting ist tatsächlich viel Planungsarbeit, allein schon, weil mehrere Menschen involviert sind: Ein oder zwei Models, eine Stylistin, ein Make-up Artist, ich als Fotografin, evtl. meine Assistentin… Und dann muss das Wetter auch noch mitspielen! Manchmal wünsche ich mir die Zeiten zurück, als ich mich einfach mit einem Modell verabredet habe und wir zu zweit losgezogen sind, um schöne Bilder zu machen. Andererseits weiß ich, dass die Resultate in wenigen Fällen meinem heutigen Ansprüchen genügen würden. Und es ist ja auch interessant, wie man durch Teamwork andere Ergebnisse erzielen kann!

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Elle:
Übrigens, worauf hast du deinen juristischen Schwerpunkt gelegt, falls ich mal einen Rat brauche? 😉

Svenja Pitz:

Das ist tatächlich gar nicht so abwegig, ich mache nämlich Gewerblichen Rechtsschutz! Wenn du also beispielsweise mal ein urheberrechtliches Problem hast…

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Elle:
Stimmt es, dass du dich mit der Fotografie seit Juli 2008 besonders intensiv beschäftigst? Es ist also kein pures Hobby mehr?

Svenja Pitz:

Ja, das stimmt. Es ist schon mehr als ein Hobby, und ich hoffe, ich kann in Zukunft weiterhin als Juristin arbeiten und ambitioniert fotografieren!

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Elle:
Wie wichtig ist dir der Austausch und die Meinung deiner fotografischen „Kollegen“?

Svenja:

Den Austausch finde ich sehr wichtig! Und natürlich interessiert einen die Meinung anderer, aber letzlich denke ich, man muss das machen, was sich für einen selbst richtig anfühlt und woran das Herz hängt. Das merken dann auch andere den Arbeiten an.

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Elle:
Du bist mit deiner Fotografie in vielen namenhaften Journalen und Online-Mags vertreten. Wo würdest du deine Bilder am liebsten sehen und was wäre für dich das absolute Traum-Shooting?

Svenja Pitz:

Das absolute Traumshooting wäre ganz klar für eine print Ausgabe der Vogue! Dabei wäre mir sogar fast egal, in welchem Land die Ausgabe erscheint. Außerdem würde ich gerne nochmal Antonia Wesseloh fotografieren; ich hatte zwei Shootings mit ihr, als sie noch nicht so erfolgreich war, und fand sie super!

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I’m Coultique, because I such my mind!

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