Be Coultique – Silke Schlotz

Es gib Menschen, die gefallen und inspirieren einen von Anfang an, zu dieser Art von Mensch zählt auch die junge Fotografin Silke Schlotz aus Stuttgart. Silke versprüht so viel positive Energie, man merkt, dass sie ihren Job, die Arbeit im Team und die detaillierte Planung ihrer Shoots liebt.




Elle:
Während Deines Studiums, Richtung Modedesign, an der FH Pforzheim hast Du Deine Liebe zur Fotografie entdeckt, dem kreativen Schaffen bist Du aber schon seit Kindertagen verfallen. Was fasziniert Dich an der Fotografie und gibt es noch andere kreative Bereiche, die Du erkunden möchtest?

Silke Schlotz:

Schon im Kindergarten saß ich immer in der Zeichenecke. Angefangen mit Pikachu, zeichne ich heute lieber Modeillustrationen. Als Teenager habe ich meine erste Digicam geschenkt bekommen und damit bereits Freunde und Erinnerungen festgehalten. Erst kurz vor dem Studium habe ich mir meine erste DSLR, eine Olympus, zugelegt um “ernsthaft” Fotografie zu üben. Ich
wollte neben dem Zeichnen einfach noch eine andere Möglichkeit haben Bilder zu schaffen. Wie viel Spaß und Ehrgeiz mit der Fotografie kommen würde, war mir damals selber nicht klar.

Was mich daran fasziniert ist vermutlich die Mischung aus Technik und Kreativität. Jeder kann fotografieren lernen und aber wie gut oder einzigartig die Bilder am Ende werden hängt meistens vom kreativen Auge des Fotografen ab.





Elle:
Wie stehst Du zum Thema „TFP“ (= time for prints), unter welchen Aspekten kommen solche Kooperationen für Dich in Frage? Gibt es für Dich Make up Artists, Stylisten und Models, mit denen Du gerne mal eine Kooperation in nächster Zeit anstreben würdest?

Silke Schlotz:

Irgendwo probiere ich immer TFP Shootings unterzubringen. Entweder habe ich eine Idee schon lange im Kopf oder etwas hat mich Inspiriert, der Drang, die eigenen Sachen umzusetzen ist immer da.

Außer wenn ich reise, arbeite ich meistens mit den gleichen Make-Up Artists und Hair Stylisten zusammen. Ich weiß was sie können und kenne sie gut genug, dass man am Set offen und ehrlich miteinander sein kann. Ich habe auch oft auf Anfragen hin mit neuen MuaH’s zusammengearbeitet aber das ist leider auch schon schief gegangen.

Das richtige Gesicht zum Shooting ist mir auch unheimlich wichtig. Teilweise habe ich schon Wochen nach dem passenden Model für eine Shootingidee gesucht.

Aktuell freue ich mich auf meine Reise nach Kalifornien dieses Jahr. Über Instagram habe ich @jofrancoartistry kennen gelernt und wir planen jetzt schon unsere Zusammenarbeit. Außerdem möchte ich dort wieder meine Freundin @stephaniemoore007 fotografieren. In Deutschland hoffe ich bald was mit @kimtilmanhahn und @kk_styling planen zu können. :)





Elle:
Die Nachbearbeitung nimmt oft mehr Zeit in Anspruch, als der Shoot an sich. Du hast Dir autodidaktisch das Fotografie-Handwerk beigebracht, wie stehst Du zu Workshops und Coachings?

Silke Schlotz:

Außer YouTube Tutorials habe mich mir nie etwas der Art gegönnt. Da ich mich durch das digitale Zeichnen schon mit 16 mit Photoshop beschäftige, hatte ich mehr Spaß das Programm mit Fotoretusche selber neu kennen zu lernen. Statt Workshops zu besuchen, assistiere ich lieber anderen Fotografen.





Elle:
Reisen ist eine Leidenschaft, die auch Dich gepackt hat. Urlaubsfotos macht jeder gerne von seinen Erlebnissen, bleibt Deine Kamera auf Reisen Zuhause oder mutierst Du zum typischen Touri?

Silke Schlotz:

Ich habe es eine Zeit lang probiert meine Kamera daheim zu lassen und die Momente zu genießen, habe es aber schnell bereut. Ich habe die Bilder einfach vermisst. Jetzt bin ich wieder Touri für zumindest einen Tag in einer neuen Stadt. Die restliche Zeit oder wenn ich den selben Ort wieder besuche, bleibt die Kamera daheim.



Elle:
Du hast Erfahrungen in Weltstädten wie New York, LA, London, Mailand und Paris gesammelt. Spielst Du mit dem Gedanken als Fotografin ins Ausland zu gehen oder welche Stadt/Land würde Dich noch reizen?

Silke Schlotz:

Nachdem ich für mein Praxissemester 6 Monate in New York gelebt habe, war es mein Traum dort zu wohnen. Ich bin noch heute im engen Kontakt mit vielen Freunden von dort und liebe einfach die Stadt, die Menschen und die Sprache.

Ich hoffe in Zukunft öfters zum Arbeiten in die Staaten zu können. In Europa hat mich Paris verzaubert, leider ist mein Französisch noch nicht soweit, darum wohne ich seit März in Hamburg, meine Lieblingsstadt in Deutschland.



Elle:
Du hast 2017 Dein Projekt „#FilterFashion“ vorgestellt, bei dem Du Snapchat/Social Media in die reale Welt geholt hast. Den Grundstein für die Street-Style-Fotografie legte in den 60er-Jahren Bill Cunningham, so entstand eine völlig neue Art und Weise der fotografischen Ästhetik. Im Jahr 2000 entstand der erste Street-Style-Blog namens „The Satorialist“, gefolgt von Facehunter von Yvan Rodin, der jedem einen Begriff seinen dürfte. Hel-Looks, The Locals und viele weitere Street-Style-Blogs folgten. Im Gegenteil zu den heutigen gängigen Looks der Fashionblogger, die geprägt sind von Trends und Designerkleidung, fielen damals „echte Menschen“ mit einem ganz persönlichen eigenen Stil auf. Was muss ein Modeblogger Deiner Meinung nach mitbringen, um in der Szene in der Masse nicht unterzugehen? Und wo siehst Du Deine Position als Fotograf in den Social Media Networks?

Silke Schlotz:

Ich bin gelangweilt von Instagram/Mode Bloggern. Die Feeds sehen oft alle gleich aus und auch die Posts ähneln sich zu sehr. Es ist alles so “social media”-perfekt gemacht. Das sieht zwar schön ästhetisch aus aber ist alles dasselbe.

Ich folge gerne Accounts die mehr Persönlichkeit zeigen. Bei denen ich wirklich das Gefühl habe die Person dahinter kennen zu lernen. Ich habe meinen Instagram Account daher gerade “zweigeteilt”.

Mein Feed zeigt fertige Fotos meiner Shootings, arrangiert in ansprechenden Farbmoods und vollgepackt mit Hashtags und Personen tags, so wie Instagram das halt mag. Damit möchte ich meine Profession zeigen. In meinen Stories habe ich mehr Spaß; Labervideos, sinnlose Selfies,
Snapshots, behind the scenes, Stücke meines echten und aktuellen Lebens.





Elle:
Wenn Du mit einer Zeitmaschine durch die Zeit reisen könntest, wohin würde die Reise gehen und was würdest Du erleben wollen?

Silke Schlotz:

Am liebsten würde ich einen Tag mit Audrey Hepburn verbringen und sie fotografieren.

I’m Coultique, because .. my ambitions and creations are my most reliable companions

WEBSITE
http://silkephoto.com/

FACEBOOK
https://www.facebook.com/SilkePhoto/

INSTAGRAM
https://www.instagram.com/silkeschlotz/

Salut, je m'apelle Elle (23), Visionärin. Ich bin "full of energy", freaky und selbstkritisch. Ich lasse immer mein Herz sprechen, versäume aber nie auch den power-button für's Hirn zu pushen. Ich bin kompromissbereit in wichtigen Dingen und denke oftmals in vielen Dimensionen, was aber für Innovationen und spannende Projekte hilfreich ist. Das World Wide Web mit dem unendlichen Informationsfluss von Neuem fasziniert mich immer wieder. Als meine Passion sehe ich Kunst, Design, Fotografie und Musik. Ich bin genauso unkonventionell wie mein Humor. coultique is my wonderland - frei nach Alice - "Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet".

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