Be Coultique – Nina Post

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Die junge Fotografin Nina Post lernte ich damals während der Fashion Week kennen, eine durch und durch aufgeschlossene Powerfrau, sie weiß was sie will und setzt dies auch konsequent um. Nina Post ist am 15.06.1993 in einem 2000 EW-Dorf namens Aufenau in der Nähe von Frankfurt a. M. geboren. Gleich nachdem sie ihr Abitur erfolgreich absolviert hatte, brach sie die Zelte ab und zog in die Megametropole Berlin, in der sie jetzt seit knapp einem Jahr lebt. Im Oktober beginnt sie dort ihr Fotografie-Studium.

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Elle:
Du gehst zielsicher deinen Weg, hast nach dem Abitur ein Praktikum bei Fotograf HEKS Sascha Haubold gemacht. Wie kamst du zur Fotografie?

Nina Post:

Ich habe schon immer gerne fotografiert, seitdem ich denken kann. Damals bin ich immer in den Zoo gegangen, um die Tiere fotografisch festzuhalten und versuchte das perfekte Tierportrait zu schießen. Mein Vater interessiert sich auch sehr für die Fotografie und hat sich sogar zu Hause ein kleines Analog-Labor eingerichtet. Vielleicht steckt das mit dem fotografischen Interesse irgendwie im Blut und wurde somit an mich weitergegeben. Mit 17 habe ich dann meine erste Spiegelreflex gekauft und angefangen Freundinnen zu shooten. So nahm das dann alles seinen Lauf.

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Elle:
Du lebst und arbeitest jetzt seit knapp einem Jahr in Berlin. Ist Berlin dein Wunschort zum Arbeiten oder nur eine Zwischenstation für dich? Viele Fotografen gehen nach ein paar Jahren in Deutschland ins Ausland, wäre das eine Option für dich?

Nina Post:

Also eins ist klar: Immer werde ich nicht in Berlin bleiben. Wo genau es mich danach hinziehen wird, kann ich noch nicht genau sagen. Aber ich kann nie so lange an einem Ort bleiben. Ich liebe es zu reisen. Auf der Welt gibt es so viele faszinierende Orte, die ich gerne mit eigenen Augen sehen und fotografisch für die Ewigkeit festhalten möchte und wer weiß, was sich dort für Chancen bieten werden. Somit ist es also sehr wahrscheinlich, dass es mich irgendwann an einen anderen Ort als Deutschland ziehen wird.

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Elle:
Du wohnst mit einem Model unter einem Dach, ist solch‘ eine WG, die nicht nur freundschaftlich, sondern auch beruflich ist, ein Segen oder ein Fluch?

Nina Post:

Auf jeden Fall eher Segen als Fluch. Es ist immer gut als Kreativer oder Künstler andere Kreative um und bei sich zu haben. Und dadurch, dass er Model ist und ich Fotografin, können beide auch immer gut voneinander profitieren. Da braucht er mal schnell neue Polas, die schieße ich dann mal nebenbei. Wenn ich ein bestimmtes Model brauche, welches er kennt, ruft er mal eben seine Modelbuddys an und regelt das. Wir beide kennen uns aber auch schon so lange und somit ist das ziemlich locker mit dem Zusammenleben. Klar schlägt man sich mal ab und zu die Köpfe ein, aber das regelt sich dann auch ganz schnell wieder.

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Elle:
Dein Schwerpunkt liegt auf der Fashion- und Beauty-Fotografie, wobei du aber auch bei Musikvideoproduktionen mitwirkst. Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum oder gibt es kein spezielles?

Nina Post:

Generell habe ich bei allen Produktionen gerne mitgewirkt, allerdings meine liebste, würde ich sagen, war die Zusammenarbeit mit den Jungs von Iriepathie, da es mein erster richtiger Auftrag war. Ich durfte für die beiden Coverfoto, Bookletfotos und Pressefotos schießen, wobei Raphael Grischa aka IHAD das Artwork kreiert hat. Am Ende ist es dann ein tolles Gefühl das fertige Produkt, mit deinen eigenen geschossenen Fotos in den Händen zu halten.

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Elle:
Je nach Auftrag sind unterschiedliche Model-Typen gefragt. Nach welchen Kriterien wählst du das Model aus? Favoritisierst du einen gewissen Typ?

Nina Post:

Natürlich kommt es immer ganz darauf an, welches Thema und welche Gefühle und Emotionen man umsetzen möchte. Und dann muss das Model auf diese Kriterien hin ausgesucht werden, welches dazu am besten passt. Vom Look her, sowie vom Ausdruck. Allgemein würde ich aber keinen speziellen Typen favorisieren, es kommt eben immer darauf an, welchen Typen man für was braucht.

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Elle:
Wenn du die freie Wahl in Bezug auf ein Shooting hättest, für welchen Auftraggeber würdest du gerne fotografieren und welche Location und welche Models würdest du dafür wählen?

Nina Post:

Puh, da gäbe es so einige, Auftraggeber sowie Models. Aber um mal ein Beispiel herauszupicken, wäre das als Auftraggeber Burberry. Und als Model nehmen wir doch gleich mal Cara Delevingne dazu. Ich liebe einfach die Mode der britischen Marke und zu dem Model brauche ich ja nichts sagen, das spricht für sich. Burberry inspiriert mich immer und immer wieder – so stark, dass ich schon eine Strecke geschossen habe, die an die britische Marke angelehnt ist.

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Elle:
Wo siehst du dich mit der Fotografie in 10 Jahren? Welche Ziele hast du dir gesteckt?

Nina Post:

Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Ich bin jemand, ich lasse alles auf mich zukommen, so wie es zu kommen hat. Im Endeffekt ist es mir einfach wichtig mich immer mehr zu steigern und nicht auf einem Fleck stehen zu bleiben. Ich will weiter vorankommen, jeden Tag einen Schritt mehr… nicht stehen bleiben!

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Elle:
Herzlichen Dank, Nina und bis demnächst in Berlin!

I’m Coultique because.. no one can stop me to go my way.

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