Be Coultique – Laura Palm

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Die erst 20jährige Laura Palm kommt aus einer der ältesten Städten Deutschlands, aus Andernach, einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz, in der Nähe von Koblenz. Seit fast 2 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit der Fotografie. Anstatt heute vor Schülern zu stehen, steht sie vor Models.

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Elle:
Wie entwickelte sich deine Liebe zur Fotografie? Du hast dir mit 17 Jahren die erste Kamera gekauft. Was waren deine erste Motive? Helmut Newton sagte mal „Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten“ … bzw. die schwierigsten. Siehst du das auch so, wie erging es dir in der Anfangsphase?
(Helmut Newton)

Laura Palm:

Meine Leidenschaft zur Fotografie hat sich erst relativ spät entwickelt denn als ich meine erste Kamera bekommen habe war diese eher dafür gut mal das ein oder andere Urlaubfoto zu machen, ich hätte niemals daran gedacht Fotografin zu werden. Erst als ich immer öfter mit meiner besten Freundin Fotos gemacht habe und die Fotos relativ gut ankamen hab ich angefangen mich mehr damit zu beschäftigen.


Natürlich schaue ich mir meine Anfänge an und frage mich oft was ich mir bei dem einen oder anderen Bild gedacht habe. Ich habe einfach drauf losgeschossen ohne mir vorher Gedanken zu machen, wie das Bild oder die Vorstellung die ich im Kopf habe, wirklich umgesetzt werden kann. Trotzdem gehören viele meiner ersten Bilder auch zu meinen Lieblingsbildern, aus dem einfachen Grund, dass unglaublich viele Geschichten dahinter stecken und Momente an die ich mich gerne erinnre.

Seit 1 1/2 -2 Jahren bin ich der Fotografie vollkommen verfallen und kann mir nicht vorstellen irgendetwas anderes zu machen. Meine Schwerpunkte habe ich auf die Fashion- und Beautyfotografie gelegt.

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Elle:
Dein ursprünglicher Plan war es Lehrerin zu werden, doch der Gedanke vielleicht auch beruflich dich auf Fotografie zu konzentrieren, ließ dich nicht mehr los und du bewarbst dich als Fotoassistentin.

Laura Palm:

Ja, im Winter 2011/2012 beschloss ich mich überall in Deutschland als Fotoassistentin zu bewerben mit dem Gedanken “Mein Gott Feedback kann ja nicht schaden, nehmen wird dich so schnell sowieso keiner“. Glücklicherweise kam es ganz anders, und im Frühjahr habe ich dann entschlossen die Schule im Sommer zu beenden und meine 7 Sachen zu packen. Ich zog nach Berlin und bereits eine Woche nach meinem letzten Schultag hatte ich meinen ersten Arbeitstag in Berlin. Mittlerweilen wohne ich seit 6 Monaten hier und ich bereue keine einzige meiner Entscheidungen.

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Elle:
Wenn einem die Fotografie gepackt hat, lässt es einem nicht mehr los. Ich interessiere mich auch sehr für die Arbeit und die Kunst hinter der Fotografie. Ein kleiner Workshop und ab und an raus mit der Kamera reicht da nicht, zumal ich auch tagtäglich einem anderen Job nachgehe. Welchen Einsatz hast du gebracht, um auf den heutigen Stand der Dinge zu kommen und wie hast du dich weiterentwickelt. Welche Erfahrungen hast du bis heute gemacht?

Laura Palm:

Als ich angefangen habe zu fotografieren bin ich ja noch zur Schule gegangen und an der Wochenenden habe ich gearbeitet. Wirklich viel Zeit blieb mir da nicht um mich voll und ganz auf die Fotografie zu konzentrieren, ich war anfangs auch nicht wirklich ambitioniert. Als sich die ganze Sache in eine vollkommen andere Richtung entwickelt hat habe ich wirklich jede freie Minute mit meiner Kamera verbracht, ich war immer und überall mit meiner Kamera unterwegs. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich extrem viel experimentiert habe. Ich habe viel mit meiner besten Freundin ausprobiert, stundenlang vor Youtube gehangen und mir Tutorials zur Retusche angeschaut, irgendwann hab ich angefangen mir ein Studio zu mieten und dort auszuprobieren und so mach ich das heute eigentlich noch genauso. Ich versuche ständig am Ball zu bleiben, neues auszuprobieren oder neue Techniken zu lernen. Wenn es eine/n Fotografen/In gibt deren Arbeiten ich bewundere, frage ich auch direkt nach wie er/sie zum Beispiel das Licht gestellt hat. Rückblickend auf die letzten 1 ½ -2 Jahre habe ich wirklich tolle Erfahrungen gemacht, ich habe tolle Leute getroffen, Freundschaften geschlossen und hatte eine Menge toller Shootings und Reisen.

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Elle:
Wie gefällt es dir in der Hauptstadt unseres Landes? Konntest du schnell Kontakt zu Fotografen-Kollegen aufbauen und Freunde finden? Ist da Berlin offen in Sachen Kommunikation oder kann es auch passieren, sich in der Anonymität zu verlieren?

Laura Palm:

Berlin ist eine sehr offene und kreative Stadt. Anfangs viel es mir etwas schwer mich hier zurechtzufinden aber schon nach den ersten Shootings konnte ich tolle Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen. Ich denke man kann sich in jeder Stadt in Anonymität verlieren wenn man es drauf anlegt. Da ich selbst sehr extrovertiert bin und gerne und oft auf Leute zugehe war das für mich kein Problem.

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Elle:
Wie siehst du dich heute? Mit der richtigen Portion Ehrgeiz, Selbstdisziplin, Können und Kreativität hast du deinen Weg gefunden. Könntest du dir auch vorstellen, bei einem entsprechenden Angebot in einer anderen Stadt oder gar im Ausland zu leben?

Laura Palm:

Ich denke ich bin allgemein zufriedener geworden. Ich habe etwas gefunden was mich voll und ganz ausfüllt und ich stecke all meine Kraft und meine Liebe in die Fotografie. Bevor ich das für mich entdeckt habe wusste ich nie genau wo ich eigentlich hin will, was ich machen will oder was ich vom Leben erwarte und jetzt habe ich ein Ziel vor Augen. Ich habe tolle Pläne für 2013 und ich kann mir in der Zukunft gut vorstellen in einer anderen Stadt zu leben, ich mag Berlin aber für mich steht fest das ich nicht immer hier bleiben werde.

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Elle:
Was war bisher dein Lieblingsprojekt und warum oder gibt es kein spezielles?

Laura Palm:

Es gibt eigentlich kein Lieblingsprojekt, ich hatte viele tolle Shootings, habe viele tolle Menschen getroffen, Freundschaften geschlossen und jedes Shooting hat seine besonderen Momente.

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Elle:
Herzlichen Dank, Laura!

Laura Palm:


I’m Coultique because …Do what you want- Live your Dream – Open your mind and arms for new things – Start Creating- Share and wear your Passion!

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