Be Coultique – Alex Haala

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Um Alex Haala umfassend zu beschreiben, genügt sein Claim im Logo „ I ❤ [heart] Photography“. Von heißen japanischen Schlitten zu anderen heißen Gestellen, der Tausch ist ihm unbestritten gelungen. 



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Elle:
Seit 2011 fotografierst Du, zuerst schnittige Autos, bist dann jedoch zur Portraitfotografie gewechselt und dieser nun gänzlich verfallen. Erzähle uns doch ein wenig von Deinem Werdegang und wie Du zur Fotografie gekommen bist.

Alex Haala:

Ich will echt nicht zu weit ausholen aber angefangen hat es, als ich noch in der Japanischen Sportwagenszene unterwegs war.

Als ich von einem Freund das erste mal eine damals noch recht teure Nikon D80 in der Hand hatte, habe ich mich direkt in die Fotos verliebt die man mit so einer Kamera machen kann. Ich entschloss mich dann kurzerhand meine erste DSLR zu kaufen. Fotografiert habe ich eigentlich alles was mir vor die Linse kam. Hauptsächlich aber Reisebilder und Autos. Irgendwann war ich dann aus der Autoszene raus und das Thema reizte mich nicht mehr so.

Zu den Portraits bin ich dann erst gekommen, als ich mir meine erste Festbrennweite (50mm) zugelegt habe. Ich bin dann im Internet mehr auf Seiten und in Foren unterwegs gewesen die was mit Portrait Fotografie zu tun hatten. So entwickelte sich das ganze eigentlich. Mittlerweile bin ich echt froh wie alles verlaufen ist, denn ich habe so viele gute Freunde über die „Lifestyle“ Portraits kennengelernt, echt Wahnsinn.

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Elle:
Welche fotografischen Vorlieben hast Du neben der 35mm Festbrennweite?

Alex Haala:

Ich bin ein riesen Fan der Analog Fotografie. Auch wenn ich davon nichts im Internet zeige, habe ich dennoch ein paar alte Kameras zuhause rumfliegen die ich immer noch gerne benutze. Egal ob Point and Shoot oder Canon AE-1. Ich find den Bildlook einfach mega gut und würde mich super gerne mehr damit beschäftigen und in Zukunft auch mehr Analog Serie fotografieren. Mal sehen wo die Reise hingeht. Was die Vorliebe der digitalen Fotografie angeht, komme ich eigentlich recht gut mit 35mm Brennweite aus. Auch wenn die Brennweite mittlerweile im Internet einen sehr schlechten Ruf hat, passt sie zu meinem Stil einfach am besten. Ich versuche zwar seit kurzer Zeit wieder mehr mit anderen Brennweiten zu fotografieren, merke dann aber relativ schnell das ich immer wieder in meine „comfort zone“ abrutsche und dann doch wieder auf das 35mm zurückgreife.

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Elle:
Wenn ich mich an mein erstes Shooting zurückerinnere, war es gerade wichtig, dass die Chemie zwischen Model und Fotograf stimmt, um einen guten Job abzuliefern. Wie brichst du das Eis zwischen Dir und dem Model, damit das Shooting produktiv wird?

Alex Haala:

Oh die Frage ist gut. Ich glaube der beste Eisbrecher ist sich vorher die Zeit zu nehmen und ein lockeres Gespräch mit dem Model anfangen. Smalltalk halt. Kommt echt auch immer drauf an wie das Model tickt. Bei vielen geht das super schnell, aber es gibt auch einige Models die noch sehr unerfahren oder nervös sind, da dauert es halt etwas länger. Ich finde es am entspannensten wenn man sich vorher schon mal irgendwo gesehen hat oder man sich evtl schon kennt. Dann ist das Model super entspannt und man kann gut beim shooting rumalbern. Spaß beim shooten ist für mich das wichtigste. Kommt schon mal vor wo die Chemie einfach nicht stimmt, dann sieht man das aber direkt auf den Bildern.

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Elle:
Stell Dir vor, Du würdest für einen Tag im Körper von Micaela Schäfer stecken. Was würdest du tun? Jetzt sag aber bitte nicht, den ganzen Tag selbst begrabschen! (Späßle) 😉

Alex Haala:

Ich würde mir wünschen das ich jemand anderes wäre, glaub ich. Nee…sie ist nicht wirklich mein Fall, aber wenn ich generell mal für einen Tag eine (heiße) Frau wäre, würd ich schon an mir rumfummeln. Vielleicht würd ich mal ausprobieren wie es ist vor der Kamera zu stehen und blank zu ziehen. Keine Ahnung ehrlich gesagt.

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Elle:
Gute fotografische Leistung allein reicht heutzutage leider nicht mehr aus, gerade die Vermarktung als Fotograf wird immer wichtiger und fordert vermehrt Präsenz auf diversen Social Media Kanälen. Welchen Stellenwert haben Instagram und Co. für Dich und Deine Auftragslage?

Alex Haala:

Ich glaube das Instagram eine mega wichtige Plattform egal ob für Fotografen oder Modelle ist. Ich habe in der Vergangenheit nicht eine Anfrage oder Job über Facebook bekommen, obwohl ich da schon länger unterwegs bin als bei Instagram. Die meisten Anfragen bekomme ich echt über mein Instagram Account. Nicht immer als DM auf Instagram, aber viele die in der Email dann „wir sind über Instagram auf dich aufmerksam geworden“ schreiben. Ich investiere zwar kein Geld in diese Plattformen, dafür aber eine Menge Zeit. Ich denke das eine gewisse Internet Präsenz super wichtig ist. Facebook ist meiner Meinung nach für Fotografen tot, Instagram läuft immer noch super und was momentan wieder zunimmt sind eigene Webseiten. Da viele Social Media Plattformen immer wieder mal ihren Algorithmus ändern oder Geld verlangen, fangen immer mehr Fotografen an sich wieder eine eigene, und aufwändige Webseite oder Tumblr Seiten zu basteln.

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Elle:
Wie kam es dazu, dass Du Flakemag ins Leben gerufen hast?

Alex Haala:

Angefangen hat das mit einem Instagram Wahn. Wenn man täglich so viel Zeit wie ich auf Instagram unterwegs ist, sieht man einfach so unfassbar viele gute Bilder. Ich wollte einfach alle Bilder die ich mega gut finde zusammen führen. Ich habe mir dann im August auf dem Heimweg von der Arbeit einfach aus dem Bauch raus einen Instagram Account angelegt und da dann die ersten Bilder hochgeladen.

Nach einem Tag habe ich aber gemerkt das es mir nicht reicht und ich unbedingt ein richtiges Magazin mit kompletten Bildstrecken/Editorials haben wollte. Kurzerhand hab ich mir dann die Domain gesichert und mich auf die suche nach einem passenden Design gemacht. Nach 2 Wochen war auch die Webseite fertig programmiert und die ersten Strecken konnten veröffentlich werden. Für mich ist das Magazin eine Art Moodboard. Das was mich Inspiriert oder die Bilder die ich super finde veröffentliche ich da.

Ich wollte seid dem ich mit der Fotografie angefangen habe auch immer mal mein eigenes Magazin in der Hand halten, mit Bildern die ich über alles feier. Das müssen nicht mal meine eigenen Bilder sein. Dazu bin ich zu selbstkritisch. Das Buch oder Magazin würde dann sowieso keiner kaufen. Jedenfalls hat mich das Magazin einen riesen Schritt weiter an das Ziel gebracht. Was für 2017 ansteht ist noch nicht ganz Spruchreif.

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Elle:
Wenn Du ganz frei wählen könntest, Klient, Team, Model und Location, wie würde Dein “Traum-Shooting” aussehen?

Alex Haala:

Traumshooting….hmmm….habe viele Models die ich gerne mal vor der Kamera hätte zB Haley Permenter, Bryana Holly, Alexis Ren oder Marta the Martian. Leider alle aus den Staaten oder auf Bali. Ich glaub ich würd einfach gerne ein Shootin Roadtrip durch Kalifornien machen und dabei so viel fotografieren wie möglich. Ich war zwar schon 3x da und hab da auch schon 2 Roadtrips mit meiner jetzigen Fraugemacht, hatte aber zu dem Zeitpunkt kein Shooting geplant. Da war ich leider noch nicht so aktiv wie jetzt.

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I’m Coultique, because .. „All i can do is be me, whoever that is“ – Bob Dylan.

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