Alex and Felix – 13 Queens


Charakteristisch für die Arbeit der beiden Schweizer Fotografen und Künstler ist die Inszenierung bei ihren aktuellen Shootings, basierend auf diverse Objekte und Materialien. Ihre Werke sind fantasievoll, surreal mit einem Hauch Absurdität.

Alex Gertschen und Felix Meier dekorierten bei dieser Serie dreizehn unterschiedliche Frauen mit Gegenständen aus dem Alltag. Jedes Foto erzählt so seine eigene Geschichte. Sie konstruieren ihre Szenarien real und nicht am Computer. Dank der realistischen Hintergründe, wirken die Bilder nie künstlich, dafür lebendig und verspielt.

Elle:
Wann habt ihr euch das erste Mal als „Künstler“ empfunden und interpretiert?

AlexandFelix:

Bei unseren früheren Arbeiten involvierten wir stets eine Stylistin. In der Kombination unserer ästhetisierten Bildsprache mit Kleidern erkannten Betrachter in unserem früheren Werk einen „modischen touch“, dies war für uns mehr ein Stilmittel unter vielen, wurde aber zu oft falsch verstanden. Diesbezüglich haben wir neue Lösungen gesuchten und gefunden. Bei den Queens ersetzten wir die Kleider erstmals durch die Kulisse, welche sich früher hinter unseren Protagonisten befand.


Mittels Gegenständen am Menschen erzählten wir nun unsere „Geschichte“, dazu kam, dass wir vor den Queens noch nie an einer Serie in diesem Ausmass gearbeitet haben. Wir denken, dass diese Schritte viel dazu beigetragen haben, zum Verständnis in unserem Werk beizutragen und man durchaus die Queens als inoffizieller Start unserer künstlerischen Laufbahn anschauen kann.



Elle:
Wann habt ihr die besten Ideen, was inspiriert euch?

AlexandFelix:

Wir arbeiten seit 15 Jahren gemeinsam an unserem Werk, diesbezüglich gibt es bei uns nicht „die Idee“, sondern eine für uns logische Entwicklung von einer Serie zur nächsten. Wir sind täglich offen für neue Inputs, sei es das Schaufenster des Geschäfts bei uns an der Ecke oder Fußball oder mittelalterliches Gitarrenspiel ;), alles fließt in ein Gefäss in unseren Köpfen und vermischt sich mit unseren Gedanken.

Elle:
Das ist faszinierend, weil man immer wieder etwas Neues in den Bildern entdeckt.




Elle:
Surreale Kunst zeigt das Bewusstsein und verbindet Traum mit Realität. Warum bevorzugt ihr Surrealismus?

AlexandFelix:

Wir sehen uns nicht als Neo-Surrealisten, verstehen den Vergleich mit unserem Werk aber durchaus, da effektiv Elemente des Surrealismus bei uns zu finden sind. Wir bezeichnen uns als Künstler in der inszenierten Fotografie.




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Vielen herzlichen Dank an Alex und Felix für das Interview!

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