Point of View – Heiner Meyer


Heiner Meyer malt ganz traditionell Öl auf Leinwand. Er startet mit vielen Ideen und verwirft davon einige spontan während des Arbeitsprozesses. Die Kunst ist für ihn eine Bereicherung seines Lebens und seine künstlerischen Werke die Erfüllung seines Lebenstraums.

Der 1953 in Bielefeld geborene Maler und Bilder, brachte als 20jähriger von seinen Reisen nachhaltige Impressionen mit nach Hause.Darauf folgten 1973 und 1974 Aufenthalte in London und Cadaqués. In Cadaqués war Meyer Assistent bei Salvador Dalí.

Der 1953 in Bielefeld geborene Maler und Bildhauer reiste als 20jähriger nach London und Cadaqués.



Elle:
Cadaqués an der Costa Brava in Katalonien/Spanien wurde durch die die viele Besuche von Künstlern, wie z. B. Pablo Picasso und Joan Miró bekannt. Dazu gehört auch Salvador Dali, der dort längere Zeit verbrachte. Sie waren dort als 20jähriger Assistent von Salavador Dali. Welche Anziehungskraft hat das kleine Fischerdörfchen und welche Erfahrungen haben sie dort gemacht?

Heiner Meyer:

Der Ort fasziniert bis heute durch seine Ursprünglichkeit und hat so gar nichts von den Touristenzentren, wie man sie an der Costa Brava sonst findet.



Elle:
Von allen ihren Reisen brachten Sie nachhaltigen Impressionen mit nach Hause. Wie hat sich das auf ihre Malerei ausgewirkt?

Heiner Meyer:

Speziell meine Reisen in die USA wirken sich immer wieder auf meine Arbeit aus. Sein es die Neon Signs aus Las Vegas, oder die Museumsbesuche in New York.



Elle:
In ihrer Pop-Art malen sie ehemalige und aktuelle Diven und Stars. Was fasziniert sie besonders an diesem Typ Frau?

Heiner Meyer:

Die jeweils individuelle Ausstrahlung, die jede dieser Figuren in ihrer Zeit hat.



Elle:
Audrey Heburn, eine große Persönlichkeit mit Herz, eine begnadete Schauspielern, nicht nur in den 1950er und 1960er Jahren, machte das Kleine Schwarze ebenso populär, wie 7/8 Hosen, flache Ballerinas und übergroße Sonnenbrillen. Weltweit kopierten Frauen ihren Stil.

2011 hatten Sie im Kunstklub Hamburg eine faszinierende Ausstellung mit den verschiedensten Gemälden, die Audrey Heburn zeigten. Es war nicht nur eine Hommage an diesen Star. Gemeinsam mit dem Sohn von Audrey Heburn, Sean Ferrer-Hepburn wurde bei der Vernissage ein Werk zugunsten des Audrey Hepburn Children’s Fund gespendet. Genau zu diesem Zeitpunkt erschien auch ein neues Buch von Ihnen.

Heiner Meyer:

Schon längere Zeit gibt es eine Zusammenarbeit meinerseits mit der Audrey-Hepburn–Stiftung, die sich beispielsweise auch in den Kalendern und Diarys, verlegt durch den TeNeues Verlag, begründet.



Elle:
Sie sind auch Bildhauer. Eines ihrer Werke sind die Meyers Botox-Boxen, ein Siebdruck auf Holz mit dem Botox-Motiv. Was war der Hintergrund für diese Arbeit. Wie sehen sie persönlich den derzeitigen Run zu Schönheitschirurgen?

Heiner Meyer:

Die Ursprungsidee ist eine Hommage an die Brillo-Boxen von Andy Warhol. Ich wollte durch die Botox-Großverbraucherpackung eine Persiflage auf den unbedachten Umgang mit Botox in unserer Zeit, aufmerksam machen.



Elle:
Ein ganz toller Kalender „Glamour 2013“ mit beeindruckenden Abdrucken ihrer Werke ist über den teneus-Verlag (ISBN 978-3-8327-5627-7) erhältlich. Was passiert 2013? Gibt es Pläne? Sind Ausstellungen schon geplant?

Heiner Meyer:

Für 2013 sind etliche Ausstellungen, unteranderem in Boca Raton, Wien, München und Hamburg in Planung.



Ich danken Ihnen vielmals für dieses Interview. Ich empfinde es als Ehre, dass Sie mir diesen zweiten Artikel ermöglichten.

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