Models we LOVE – Christiane Werk

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Heute präsentieren wir euch in unserer Serie “Models we love” Christiane Werk.

Age: 31
Love or money: LOVE! Und zwar aus einem ganz wichtigen Grund: Liebe leitet alle/s und hilft bei allem. In erster Linie beginnt es mit der Liebe zu sich selbst und damit meine ich keine „egomane Selbstverliebtheit“ sondern vielmehr die innere Haltung sich selbst und dem eigenen Körper gegenüber. Oft ist es ein längerer Weg bis dahin, aber wenn man erstmal verstanden hat, dass Liebe der Motor für alles Positive ist, erkennt man auch, dass man erst dann die „passende positive Aura“ bekommt, die auch Erfolg mit sich bringt. Ich fühle mich super wohl in meiner Haut, schätze, achte und liebe meinen Körper. So kann ich auch viel Liebe geben und meine Umwelt, meine wichtigsten Menschen und auch vermeintliche Kleinigkeiten aus den Augen der Liebe sehen. Ein schöneres Gefühl gibt es nicht…

Favourit fashion-label:
– Fatima Halwani – eine Modedesignerin, die es versteht, exquisiteste Dessous und traumhafte Mode zu kreieren.
– SinSensuality – Lingerie, die keine Wünsche offen lässt…
– A-Bou

Mit A-Bou arbeite ich fest zusammen, was mich sehr freut, denn ich liebe die Mode. Die Sachen sitzen wie eine zweite Haut, engen aber dabei nicht ein. Ich mag auch besonders den Grundgedanken dahinter – es geht nicht nur darum, hübsch auszusehen. A-Bou geht es vor allem auch um die Attitüde der Models. Die Marke soll nicht nur durch das Äußere, sondern auch durch Persönlichkeit verkörpert werden. Auch aus diesem Grund freue ich mich natürlich sehr, denn ich empfinde es als großes Kompliment, in diese Kriterien zu passen.

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Ich wurde mit 18 in Düsseldorf in einem Park von einem Fotografen angesprochen, dass ihm mein Gesicht aufgefallen sei und er mich gerne fotografieren wolle. Falls ich Interesse hätte, sollte ich mich melden. Er drückte mir seine Karte in die Hand und war wieder verschwunden. Ich war damals mit meiner Mom unterwegs und fragte sie nach ihrer Meinung. Sie meinte, ich hätte nichts zu verlieren und riet mir dazu, nachdem wir herausgefunden hatten, dass der Knabe seriös war.

Ich meldete mich also bei ihm, wir vereinbarten einen Termin und machten die ersten Fotos. Das war der Anfang von allem – auch vom Klinkenputzen, denn das gehört ebenso dazu. Ausdauer und Disziplin sind mit die wichtigste Grundvoraussetzung für diesen Job. Ganz meinem Nachnamen entsprechend netzWERKte ich mir einen Wolf und kam in Kontakt mit tollen Fotografen.

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Unzählige Fotoshootings folgten, in denen ich mich – persönlich und vor der Kamera – immer weiterentwickelte. Ich entdeckte für mich, dass ich es liebe, vor der Kamera zu stehen, immer wieder neue Gesichter von mir zu entdecken, dabei in Rollen zu schlüpfen, aber dennoch ich selbst zu sein und zu bleiben. Vor der Kamera fühle ich mich zuhause und wenn ich Menschen in irgendeiner Form mit meinen Bildern berühren kann, habe ich das erreicht, was ich mir wünsche. Einer der Gründe, wieso ich nie ein Abziehbild oder eine „hübsche Larve“ sein wollte und will. Niemand ist perfekt, aber genau das – finde ich – ist die Perfektion dessen und macht einen Menschen interessant und authentisch. Für den Laufsteg bin ich mit 166 cm zu klein, aber das wurde noch nie zum Nachteil für mich. Für Fotos gab es nie Probleme deswegen und trotz meiner Größe hatte ich auch schon Laufstegjobs, die auch eine große Bereicherung waren.

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Als ich das Gefühl hatte, so weit zu sein, bewarb ich mich bei diversen Agenturen und wurde auch genommen, kümmerte mich um eine Homepage (www.chriseleven.de) und bekam nach und nach immer mehr Aufträge. Natürlich gibt es in der Branche leider auch Neider, aber auch mit ihnen muss man lernen, umzugehen. Ich wünsche jedem nur das Beste und hoffe, dass diese Menschen irgendwann zu der Erkenntnis kommen, dass Neid nur eine Form von negativer Energie ist, die nie in eine gute Richtung führen kann – für niemanden. Ich bin sehr dankbar, bereits so viele wunderbare Chancen bekommen und sie genutzt zu haben. Besonders gerne erinnere ich mich beispielsweise an eine Produktion zurück mit dem New Yorker Fotografen Peter Lueders und Kleidern des Designers Milan Markovic in Mailand. Seine Roben aus zartesten und schönsten Stoffen sind atemberaubend und es war eine unglaubliche Ehre für mich, sie tragen und präsentieren zu dürfen, genau, wie die famose Zusammenarbeit mit Peter.

Auch an eine Produktion für Karstadt in Paris denke ich sehr zurück. Zusammen mit einem männlichen Model (mit dem ich bis heute sehr gut befreundet bin) und dem ganzen Team ging es im November in die Stadt der Liebe, um dort einen Werbespot zu drehen und Fotos zu produzieren. Die Crux war: Es handelte sich um Frühlingsmode, sprich lockere, leichte Kleidchen und Shirt(chen). Mein Kollege und ich spielten ein Liebespaar, das – in Mode von Karstadt/Inscene – eine schöne Zeit in Paris verbringt. Eine Herausforderung, wenn einem bei unter Null Grad fast sämtliche Extremitäten abfallen – Petrus war nämlich nicht sonderlich sanftmütig gestimmt. Dennoch war es eine fabelhafte Produktion, ein tolles Team und eine echte Bereicherung. Gerade, wenn man „solche Umstände“ überwindet und wenn dann alles im Kasten ist, ist man besonders stolz.



Da ich auch Schauspielerin und Moderatorin bin (www.christianewerk.de), muss ich an dieser Stelle unbedingt auch noch meine Moderationsreisen (2011) nennen, bei der ich knapp vier Monate lang mit einem Kameramann in der Welt unterwegs war und elf bemerkenswerte Ziele bereiste, um ein internationales Reisemagazin á la Vox Tours zu moderieren. Dabei ging es auf Jeep Safaris, ich moderierte auf Djerba von einem Kamel aus, peste mit einem Quad durch die Dünen Tunesiens, galoppierte während mehrstündigen Ausritten, zum Beispiel in Andalusien, am Strand entlang, ging in Ägypten auf Segelturns, versuchte mich auf Fuerteventura im Surfen, nahm an aufregenden Mountainbike-Touren in Zypern teil und lernte Golfspielen und Klettern. Alles Erlebnisse, für die ich von Herzen dankbar bin. Es gibt noch so wahnsinnig viele Dinge, Erlebnisse, Fotografen und Co., von denen ich hier erzählen könnte, aber das würde vermutlich jeden Rahmen sprengen.

Da ich mich bis jetzt in der Endphase meines Studiums befand, musste ich das Modeln noch einschränken, weil ich mich ganz auf meine Diplomarbeit konzentrieren wollte. Jetzt, da ich dieses Kapitel gerade abgeschlossen habe, bin ich gespannt auf die nächste Zeit!

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Elle:
Auf welchem Titelbild würdest du dich einmal gerne sehen?

Christiane Werk:

Auf der Vogue – diese Zeitschrift habe ich schon als Kind geliebt und mir die beeindruckenden Bilder angeschaut. In der italienischen Ausgabe der Vogue online war ich zu meinem großen Glück bereits mit unterschiedlichen Bildern vertreten, z.B. mit denen von der wundervollen Jamari Lior. Wir arbeiten schon viele Jahre regelmäßig miteinander, was mich sehr freut.

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Elle:
Wie hälst du dich körperlich und geistig in Form?

Christiane Werk:

Allein durch meinen Beruf, der eigentlich aus mehreren Beruf(ungen) besteht – muss ich gedanklich echt fit sein, um das alles zu „wuppen“. Ich arbeite nicht nur als Model, sondern bin wie gesagt auch ausgebildete Schauspielerin und Moderatorin, außerdem Sprecherin und Synchronsprecherin sowie Drehbuch- und Synchronautorin. Das klingt nach viel – ist es auch. Aber alle Bereiche ergänzen sich perfekt und ich liebe jeden einzelnen davon. Da ist sie wieder, die Liebe. Nur, weil ich alles, was ich tue, mit vollem Herzblut und ganzer Leidenschaft mache, kann ich auch alles unter einen Hut bekommen. Da ich selbstständig bin, sind mehrere Standbeine von Vorteil – das entspannt. Deswegen bin ich auch ausgebildete Journalistin, was mir bei meiner Arbeit als Autorin sehr zugute kommt. Mein Volontariat habe ich bei der Bauer Media Group in Hamburg gemacht.

Körperlich fit halte ich mich mit meinem kleinen „Home Gym“ – Hantelkoffer, Matte, Liegestütz- und Situp-Training. Ansonsten gehe ich auch ins Gym und cruise bei gutem Wetter gerne auch mal mit Inline Skates durch die Gegend. Dieses Jahr starten die Vorbereitungen für meine erste Hauptrolle in einem Spielfilm. Für meine Rolle habe ich bereits mit dem Training begonnen, denn die Figur, die ich spiele, benötigt gut trainierte Arme. Mehr wird noch nicht verraten.

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Elle:
Welchen Tipp würdest du jemandem geben, der sich zum ersten Mal bei einem Casting vorstellt?

Christian Werk:

Stay who you are! Man sollte versuchen, sich nicht verrückt zu machen. Da hilft ATMEN – das hilft übrigens immer. Ruhig und bewusst in den Bauch atmen. Selbstsicher, aber NICHT arrogant auftreten, bescheiden bleiben und so authentisch wie möglich sein.

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height: 1.66 m
suite size: 32/34
bust: 85
waist: 59
hips: 86
shoes: 36
hair: brown
eyes: brown

modelagency:
Thomsen Models
Rockstar Models(B)

Photographer:
Hans-Jürgen Oertelt
Andreas Jorns
Jamari Lior
Tobias Lang
Anastasia Kapluggin
Mel Plum

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Ein Kommentar

  • Helga Werk am 11.02.2013 um 11:55 Uhr:

    ein tolles Portrait, das alle Facetten darstellt und die Persönlichkeit von Christiane erfasst. Ich bin gespannt auf mehr von ihr.
    LG helga werk

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