Das rockt! Foo Fighters


Ein volles Brett wurde uns vom “Godlike Genius” Dave Grohl versprochen. Stark untertrieben hat er… Am 8.April kommt hierzulande das neue Album der Foo Fighters „Wasting Light“ heraus – ein nächster Schritt in der Legendenbildung.

Die Foo Fighters sind auf dem besten Wege Rocklegenden zu werden, wenn sie es nicht schon sind. Mit ihrem nun erscheinenden siebten Album kehren sie zu ihren Wurzeln zurück – der lauten 90s-Grunge-Alternative-Ära und feiern gleichzeitig eine halbe Nirvana-Reunion. Nicht nur kehrte nach langer Zeit Pat Smear zurück zu den Foo Fighters, der in den Endzeit Nirvanas Tourgitarrist war, auch gab Krist Novoselic (Bassist bei Nirvana) ein Gastspiel auf der Platte – er spielte Bass und Akkordeon bei dem Stück “I Should Have Known” in dem es ausgerechnet um Kurt Cobain geht, was angesichts von Textzeilen wie „I should have known that it would end this way, I should have known there was no other way, Didn’t hear your warning, Damn my heart gone there […]I should have known, There was that side of you, I should have known, What was inside of you, Came without a warning […]No I cannot forgive you yet” offensichtlich wird. Zudem wurde die Platte von einem gewissen Butch Vig produziert, der auch für Nirvanas „Nevermind” verantwortlich ist – einem Meilenstein der Rockgeschichte.



Früh schon gab Dave Grohl bekannt, dass sie die neue Platte in seiner Garage und ausschließlich auf analoger Technik aufzeichnen würden. Der Klang der neuen Platte ist dennoch alles andere als „garagig“ und wie Dave selbst sagt, war es nicht ihre Absicht nach Garage zu klingen, sondern eher die Atmosphäre einer solchen zu haben. Einzig der raue Song „White Limo“ zu dem sie ein tolles Video mit Lemmy Kilmister (Sänger von Motörhead) als Chauffeur einer weissen Stretch-Limo gedreht haben, sticht klanglich heraus. Bildlich passt das Video sehr gut – sieht aus wie ein Billig-Video aus den 80ern. Dafür besorgten sich die Foos extra „Billigkameras aus jener Zeit, um diese trashige VHS-Ästhetik hinzukriegen.“ Der Rest des Albums ist laut, teils brachial, teils wunderschön und traurig („I Should Have Known“).


Absolute Highlights sind dabei der Opener „Bridge Burning“ mit den ersten (!) Worten Grohls „THESE ARE MY FAMOUS LAST WORDS!!!“, die er so voller Inbrunst rausschreit, das einem das eigene Schallgebälk einen Vorwurf macht, die Lautstärke voller Vorfreude während der ersten Takte stets erhöht zu haben. Ein grandioser Song folgt auf diesen Auftakt – wohl der stärkste der gesamte Platte, dicht gefolgt vom zweiten Song des Albums, der mit einem tollen Video versehenen ersten Single „Rope“. Zwei absolute Kracher, die Lust machen diese Band mal wieder live zu sehen.





„These Days“ fängt langsam an, steigert sich, Pause, weitere Steigerung in Form einer typischen Foo Fighters-Bridge, die in einem unvergesslichen Refrain gipfelt. Toll. Der oben genannte Song „I Should Have Known“, zu dem Dave Grohl zugibt, während des Schreibens oft an Kurt Cobain gedacht zu haben, überträgt Daves Melancholie zu gut auf den Hörer, sodass dieser automatisch auch nachdenklich wird, bevor der Song im Mittelteil förmlich explodiert.

Ein Album voller toller und vielleicht ja bald bedeutenden Rocksongs, das sich Bestnoten wahrlich verdient hat. Ein großer Schritt Richtung Legendentum.



Wer es sich jetzt schon reinziehen will: http://wastinglight.foofighters.com/

Zudem wird am 07. April in ausgewählten Kinos die Doku „Back and Forth“ über die Foo Fighters gezeigt, ein Film über die Bandgeschichte und die Entstehung von „Wasting Light“. Anschließend wird noch eine Konzertaufzeichnung gezeigt, wo sie das komplette neue Album dargeboten haben.
Alle Infos dazu: http://foofightersfilm.com

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