Dark Heart Production – Lucas Crandles


Lucas Crandles und Timothy Nash sind Regisseure sowie Schriftsteller. Sie haben mehrere Plattformen für Film und Fernsehen ins Leben gerufen. Die Beiden haben ein breites Spektrum von Projekten aufzuweisen, ihre Filme spielen in verschiedenen Genre und sie arbeiten eng mit mehreren US-Produzenten wie Sony International, Dreamworks und Fox zusammen.

Sie haben bei mehreren australischen TV-Produktionen bereits mitgewirkt und sind Herausgeber von Nine Network „Top Gear Australia“. Desweiteren sind sie als Produzenten und Redakteure für die erste lokale MTV Australia Production „Freshwater Blue“ zuständig.

Nach 2 Jahren in der Armee an der Australian Defence Force Academy gründete Lucas Dark Heart Productions. Der 26jährige lebt und arbeitet in Melbourne.



Elle:
How did you begin in this field? Wann hast du mit dem Filmen angefangen?


Lucas:
I never grew up wanting to be a filmmaker. In fact, my childhood dream and path that I followed right up until I was 20 was serving in the military. It was at the Defence Academy that I discovered I loved filmmaking, after producing a short comedy for an assignment there. I’d always loved film and had made quite a few little films with friends growing up but it wasn’t until I’d been in the military for two years that the possibility of doing it professionally occurred to me. It’s probably not the most traditional way for a filmmaker to start but I think my military experience broadened my horizons and taught me some of the disciplines necessary to work in film and Television.

Ich hätte früher nie gedacht, dass ich mich später mit Film beschäftigen würde. Tatsächlich wollte ich als Kind immer zum Militär und habe bis ich 20 Jahre alt war diesen Traum verfolgt . Während ich bei der Militärakademie war, habe ich meinen ersten Kurzfilm gedreht und erst ab 20 Jahren meine Leidenschaft für das Filmen entdeckt. Ich drehte viele Kurzfilme und nach meiner Zeit im Militär habe ich endlich realisiert, dass ich ein Beruf in der Filmindustrie haben konnte und wollte. Es ist wahrscheinlich nicht der traditionellste Anfang für einen Filmemacher, aber ich bin der Meinung, dass meine Zeit im Militär einen guten Einfluss hatte.



Elle:
What actor would you love to work with and what type of character would you propose to him/her as a challenge? Gibt es einen Schauspieler/Schauspielerin, mit der du gerne zusammenarbeiten würdest? Und welche Persönlichkeit würdest du ihr oder ihm als Herausforderung vorschlagen?

Lucas:

In an alternate universe where I’d actually have the opportunity, I’d love to work with Daniel Day Lewis. He’s my favourite actor. I wouldn’t propose any challenge; I’d want to write him a script with a unique and complex character for him to play, and just watch what happens. Another actor I really like comedically, who I think is vastly underrated, is Brent Spiner (famous for playing Data in Star Trek: The Next Generation). His timing and range are incredible. One day, perhaps!

In einem anderen Universum (wo ich diese Möglichkeit eigentlich haben würde,) würde ich gerne mit Daniel Day Lewis arbeiten. Er ist mein Lieblings-Schauspieler. Ich würde keine große Herausforderungen vorschlagen; einfach ein Script mit einem einzigartigen und komplexen Charakter für ihn schreiben, und dann einfachen zuschauen, in welcher Richtung er damit geht. Ein anderer Schauspieler, dern ich von seinem komischen Stil mag – und der sehr unterschätzt ist – ist Brent Spiner (berühmt als “Data” von Star Trek: The Next Generation.) Sein Timing und Spektrum sind unglaublich. Vielleicht eines Tages!



Elle:
Lucas, your first shortfilm „Black Button,“ which I have already featured in Coultique, achieved over 1.7 million views and won second place in the 2008 YouTube Awards. Your latest shortfilm, “Of Land and Bounty (OLAB)” was a finalist in the 2010 Canberra Short Film Festival and it led to your nomination as the best young Australian filmmaker at the Byron Bay International Film Festival in 2011. OLAB was also a finalist at the Lighthouse International Film Festival held in the U.S. in 2011. What is the background to the film „Of Land and Bounty?“ Lucas, dein erster Kurzfilm „Black Button“, den ich bereits in Coultique vorgestellt habe, erhielt allein online über 1,7 Mio. Aufrufe und gewann den 2. Platz bei den YouTube Awards 2008. Dein neusten Kurzfilm, „Of Land and Bounty (OLAB)“ war ein Finalist beim 2010 Canberra Short Film Festival und ein Finalist beim 2011 Lighthouse International Film Festival (USA.) Du wurdest
auch wegen deiner Arbeit mit OLAB als Best Young Australian Filmmaker beim 2011 Byron Bay International Film Festival nominiert. Was ist der Hintergrund zum Film „Of Land and Bounty“?


Lucas:
Near where I grew up is a little historical cottage called Schramm’s, a relic from when the area was settled by German immigrants in the mid-1800s. We used to take school tours there and I would go and check it out myself sometimes. There was something fascinating about it, this teacher’s cottage right in the middle of modern suburbia, from a time when Australia wasn’t even a unified nation. I went back there a couple of years ago and thought…’I’d love to shoot a short film here.‘ That day I sat down with my father at a pub and came up with the character of William Brady, and wrote the first draft that night. Fortunately Robert Grubb liked the script and we auditioned a lot of people for O’Keefe until we came
across Brendan McCallum, a graduate of the prestigious VCA. He was a tremendous find and went on to play the co-lead in The Weatherman with Robert. He’s also now a close friend.



In der Nähe von meinem Zuhause gibt es ein historische Siedlung, die “Schramm’s Cottage” heisst. Es ist ein Relikt der deutschen Einwanderer, die gegen Jahre 1850 in Melbourne gesiedelt haben. Wir haben oft Schulfahrten dorthin unternommen und ich habe auch öfters allein die Siedlung besucht. Diese Siedlung hat mich immer fasziniert. Die Hütte eines Lehrers, die zu einem anderen Zeitpunkt, als Australien noch nicht ein vereinigtes Land war, steht heute einfach mittendrin in einem modernen Vorort von Melbourne. Vor einigen Jahren habe ich die Hütte wieder besucht und sofort gedacht „Hier möchte ich auf jeden Fall ein Film drehen!“ Am gleichen Tag habe ich mit meinem Vater in einer Kneipe darüber gesprochen und sofort den ersten Charakter William Brady entwickelt und danach bis spät abends die Rohfassung geschrieben. Zum Glück hat Robert Grubb das erstes Drehbuch gemocht, aber wir mussten noch viele Kandidaten zum Vorspielen als O’Keefe einladen, bevor wir endlich Brendan McCallum, ein Absolvent des berühmten VCA, gefunden haben. Er war einen tollen Fund und hat nachher auch den Co-Lead mit Robert Grubb in „The Weatherman“ gespielt. Er ist dadurch auch einen guten Kumpel von mir geworden.



Elle:
„The Window“ also moved me emotionally. Were there any private motivations for the creation of this short film? Emotional hat mich auch „The Window“ sehr berührt. Gab es private Beweggründe für diesen Kurzfilm?



Lucas:

We had a lot of technical and financial limitations putting together “The Window” so I look back on it now with a fair bit of regret and I am always happier with the script than the final product. The idea behind it was very important to me – I have a very close relationship with my father so in a way the film was (or was meant to be) an allegory for growing up, going from boyhood to manhood and leaving behind the simplicity and security of youth. I’ve also always been fascinated by death, or more specifically the way we deal with the concept of death, so “The Window” was a look at both of those things.

Wir hatten damals leider viele technische und finanzielle Grenzen mit „The Window“ und deswegen bedauere ich ein wenig das Endprodukt. Heutzutage kann ich zurück schauen und sehr zufrieden mit dem Drehbuch sein, obwohl das Endprodukt nicht optimal gelaufen ist. Die Idee hinter dem Drehbuch war für mich sehr wichtig. Ich habe eine sehr starke Beziehung zu meinem Vater, also der Film war (oder sollte) eine Allegorie der aufwachsenden Jugendzeit sein, wo man sein/ihr Sicherheit als Kind verliert. Ich finde Tod in einer besonderen Weise „faszinierend“, oder genauer, wie wir mit dem Konzept vom Tod klarkommen. Deswegen handelt „The Window“ mit beiden Konzepten.



Elle:
Your newest project is „The Weatherman,“ which was nominated for Best Comedy at the NYTVF (New York Television Festival) in September 2011. The plan is to lead on from this prize winning first episode and create an entire 12-part TV series together with Timothy Nash. How can one help in order to ensure the production of the first series? Dein neuestes Projekt ist The Weatherman , nominiert im September in Manhattan beim NYTVF (New York Television Festival 2011) als beste Komödie. Geplant ist diese preisgekrönte Komödie von dir und Timothy Nash als 12-teilige TV-Serie. Wie kann geholfen werden, damit die erste Staffel bald starten kann?

Lucas:

In September we flew to the New York Television Festival with the pilot of The Weatherman and while there we met with the clever chaps at Mobcaster, an online platform that utilizes crowd funding to turn shows from pilots into seasons of TV. We loved the idea of the platform and are lucky enough to be the first show up for season-funding on Mobcaster. If you like the pilot and would like to see the first season, as well as receive a bunch of great rewards, have a look at the following link:

The weatherman
If you enjoy the pilot, please consider funding and sharing the link. Thank you!


Im September 2011 sind wir nach New York geflogen, um beim NYTF mit dem Pilotprojekt von „The Weatherman“ teilzunehmen. Während wir in New York waren, haben wir die klugen Jungs von Mobcaster kennengelernt. Mobcaster ist eine Online-Plattform, die viele Menschen zur Finanzierung nutzt, um Pilot-Projekte als ganze Serien zu finanzieren. Wir haben die Idee geliebt und zum Glück sind wir die erste TV-Serie, die bei Mobcaster vorgestellt ist. Falls Sie das Pilotprojekt mögen und die erste Serie sehen und gleichzeitig belohnt werden möchten, schauen Sie sich bitte den folgenden Link an:

The weatherman
Und falls sie das Projekt lieben, bitte überlegen Sie, ob Sie nicht als Teilnehmer die erste Serie mitfinanzieren möchten und/oder den Link weiterleiten. Danke!




Elle:
Lucas, I have to say thank you. We hope, that „The weatherman“ could be well-resourced and started as a much-loved TV-serie.

Lucas, ich habe zu danken. Wir hoffen, dass The weatherman erfolgreich finanziert werden kann und als TV-Serie startet.

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