Silke Wilhelm I – Visionen in Bewegung


Silke Wilhelm hat eine Vielzahl von Talenten aufzuweisen, sie ist Creative Director und Designerin. Ihre Karriere als Couture-Designer begann mit dem Aufbau ihres Labels Silke Wilhelm I. Sie definiert ihre Arbeit als audiovisuelle COUTURE – Visionen in Bewegung.

Hinter jeder Kollektion steht eine Idee, eine Emotion. In ihren schönen Design-Arbeiten bringt sie ihr Phantasma zum Ausdruck. Silke Wilhelm gewann mehrere Auszeichungen, internationale Trendscouts und Mentoren schätzen sie, sie war auf der Mailänder Fashionweek vertreten und hatte ihre Ausstellungen im Bryan Adams Studio in Paris und in der deutschen Botschaft in London.

Ihre Mode umgibt eine Geschichte, eine Kurzgeschichte, voller Gefühl, wie auch der Film zum Parfüm offeriert. 2009 hat Silke Wilhelm ihre beiden ersten Parfums, LUCENT [&] EMBRACE, ein Duft von „fairy tale, feeling and imagination“ auf den Markt gebracht.



Ihre Entwürfe zeigen die reine Weiblichkeit, außerhalb der oberflächlichen Schönheit, sie verbindet Fashion mit Emotion und Bewegung. Für Silke Wilhelm bedeutet ihre Mode, Creative Director für Design, Motion, Fotografie, Musik, bildende Kunst und kreative PR zu sein.

Silke sieht eine Weiterentwicklung auch in der Zusammenarbeit mit Künstlern aus aller Welt für innovative Mode-Projekte.

Silke Wilhelm: „FASHION IS A PROCESS IN SOCIETY WHICH UNDERGOES RELENTLESS REAPPRAISAL WITH THE MOST BEAUTIFUL MANIFASTATIONS OF CHANGE INSEPERABLE FROM ITS NATURE.“



Elle:
Was brachte Sie dazu, Ihr eigenes Label zu gründen und wie sehen Sie Hamburg in Bezug auf Fashion?


Silke:

Ich bin immer in Bewegung, nehme wahr und dabei fügen sich die Dinge. So war das auch mit meinem Label. Ich habe einen Traum und eine Berufung, einer inneren Stimme gleich und dabei ist es passiert. Es sollte so sein. Eigentlich wollte ich direkt nach Paris, damals gab es in Deutschland nichts, was mich interessierte, aber mit dem Gewinn des Barclay Catwalks mit meiner Abschlußkollektion und der anschliessenden Entdeckung seitens MTV Designerama kam alles Schlag auf Schlag und ich hatte einfach keine Zeit zum Nachdenken, sondern machte einfach. Und dabei entdeckte ich, dass es spannend ist, aus Deutschland heraus sein eigenes Label zu entwickeln, da Deutschland sich im Umbruch befand.

Somit ist Hamburg für mich und meine Entwicklung als Kreative Heimatstadt und Geschäftsstadt, aber man muss flügge werden, um weiterzukommen und dem „Elternhaus“ irgendwann den Rücken zu kehren, ohne ganz Adieu zu sagen. Ich bin viel unterwegs und lebe derzeit in Hamburg und München, stelle aber in Paris, London und Istanbul aus.





Elle:
Auf was legen Sie bei Ihrer Kollektion besonders großen Wert?

Silke:

Dass man sie eigentlich nicht wieder ausziehen will .. Vision, Emotion, Motion machen die Welt und die Geschichten hinter SILKE WILHELM I AUDIOVISUAL COUTURE aus. Meine Couture Kollektionen sind Träume und – nebst des für mich selbstverständlich Anspruchs der Hochwertigkeit – Seelenspiegel – Jedes Stück ist wie ein unverwechselbarer Diamant.

Die dazu gehörigen Couture-a-Porter Kollektionen sind dann – aus ebenso hochwertigen Materialien – tragbare Variationen, die die Emotionen aufgreifen und eine Brücke zwischen Romantik und Purheit als die Brücke zwischen Traum und Realität im Alltag schaffen.







Elle:
Ist es wichtig dem Trend zu folgen oder gibt es ein anderes Erfolgsrezept in der Modebranche?

Silke:

Diese Frage stelle ich mir nicht. Darauf achte ich nicht. Ich spüre und folge immer wieder meiner eigenen inneren Vision und Leidenschaften, um diese in Kreationen zu wandeln, die berühren. Wenn ich verkaufe, bin ich eine gute Designerin – aber nicht, weil ich Trends nachlaufe, sondern weil ich immer wieder eine neue Geschichte erzähle, die meine Handschrift trägt und die Emotion meines Gegenübers erreicht, ob in der Couture oder in der Prêt-a-Porter.





Elle:
Wie wichtig sind Modemessen für Sie und welche sind die wichtigsten und effektivsten?

Silke:

Ich persönlich mag keine Messen und lade lieber selber in meinen Showroom z.B in Paris ein. Ich halte es aber ab einer gewissen Größe für schlau, wenn man als Deutscher Designer wie auch immer bei der Berliner Fashionweek partizipiert und dann sich anschliessend international präsentiert. Dabei sehe ich immer noch Paris, Mailand, New York als strategisch wichtige Stationen an. Aber auch Städte wie Istanbul sind sehr interessant … aber wie gesagt, wo, wie und wann man sich platziert, hängt immer von der strategischen Ausrichtung , der Geschäftsidee hinter des jeweiligen Labels ab …

















Mit den Worten von Silke Wilhelm :“IT IS AFTER ALL AN EXPRESSION IN VISION AND CONSEQUENCE OF A LIFE IN MOTION“ – bedanke ich mich recht herzlich bei ihr für die spontane Zusage und die Ermöglichung dieses Artikels.

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