Matthias Ophoff Couture – Black Feather

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Der Fashion Stylist Matthias Ophoff dürfte vielen ein Begriff sein, er arbeitete weltweit für viele bekannte Magazine und Fashion Shows. Seine Karriere begann 2004 in New York, wo er für das Label Hugo Boss arbeitete.

„The world of fashion“ faszinierte ihn so sehr, dass sein steiler Werdegang vorhersehbar war. Er arbeitete als Caster und Produktionsmanager für Cape Town Productions in Südafrika, bei der er Labels wie Gucci, Hugo Boss, Prada und viele mehr promotete. Seine Liebe zur Mode und der Hang zu innovativen Projekten ließen ihn 2011 sein Couture Label realisieren.

In seiner neuesten Kollektion „Black Feather“ verarbeitete Matthias Leder. Mit Leder verbindet man wild, zügellos, robust, stark, dominant, rau, Matthias sieht Leder in einem anderen Kontext, als Luxus.

Matthias Ophoff: „As a goddnes in black.“

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Matthias und ich lernten uns 2011 bei der Opening Party einer Agentur kennen, damals wusste ich nicht, wenn ich hier genau vor mir habe, heute kann ich euch sein Label Matthias Ophoff Couture vorstellen.

Kurze Lederjacken, Lederröhrenhosen, Lederhandschuhe, Rüschenbluse und wallende Röcke komplettieren das Bild einer Lady. Matthias hochwertige handgefertigte Leder-Couture lässt Frau elegant und aufstrebend wirken. Das Besondere an dieser Kollektion sind die zahlreichen Möglichkeiten, die Kleidungsstücke zu kombinieren. Sowohl Casual für tagsüber mit Jeans, Shopper und Ankle Boots, als auch für abends z.B. eines der tollen Leder-Cocktailkleider.

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Elle:
Der Markt ist übersät von guten Print-Magazinen, jetzt rücken vermehrt die Online Magazine nach. Ich persönlich bin ein Fan von Printmagazinen, deren Veredelungen, kreativer Typografie, Haptik und und und. Wird das Printmedium deiner Meinung nach in der Form aussterben? Wo siehst du die Magazine von heute in zehn Jahren?

Matthias Ophoff:

Meiner Meinung werden Print-Magazine nie aussterben. Zum einen wegen den von dir genannten Gründen, zum anderen weil das Print-Medium immer noch einen weitaus höheren Stellenwert hat, als die Online-Medien. Nicht was den informellen Charakter angeht, sondern aus Prestige gründen. Ob Fotograf, Designer, Stylist oder Model: streben wir nicht alle nach dem einen Cover auf den großen Magazinen?

Ich sammle Modezeitschriften, seitdem ich denken kann. Für mich gibt es nichts Schöneres, als eine Vogue aus den 80ern aus dem verstaubten Stapel zu ziehen, und mich gemütlich mit einem Glas Rotwein vor den Kamin zu setzen und in der Modegeschichte vergangener Tage zu stöbern.

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Elle:
Du arbeitest jetzt schon seit vielen Jahren als Fashion Stylist, inwieweit hast du die Trends persönlich mitgemacht?

Matthias Ophoff:

Als Stylist bekommt man zwei Arten von Aufträgen. Entweder man bekommt gezielte Vorgaben, dann muss man mit der Designerkleidung und den Ideen des Auftraggebers arbeiten. Viel Platz für Kreativität gibt es hier nicht. Bei freien Arbeiten kann man sich wunderbar austoben. Um sich einen Namen in der Szene zu machen, sollte man sich nie von aktuellen Blogs und Magazinen zu stark beeinflussen lassen und nie gesetzte Trends aufgreifen. Man sollte den Bildern eine eigene Note geben. Dies war auch mein Weg all die Jahre. Um ein Ausrufezeichen in der Modewelt zu setzen, sollte man immer anders sein als alle anderen, nur so fällt man auf. Man kann das Rad zwar nicht mehr neu erfinden, aber immer noch einen drauf setzen!



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Elle:
Wie würdest du deinen persönlichen Designer-Stil beschreiben?

Matthias Ophoff:

In meiner ersten Kollektion arbeite ich hauptsächlich mit meinem Lieblingsmaterial: Leder. In der “Black Feathers” Kollektion setzte ich um, was mir schon immer am Herzen gelegen hat. Eine Kollektion aus weichstem Nappaleder. Eine Lederkollektion, die die Trägerin vergessen lässt, dass es sich um Leder handelt, da sich dieses ganz speziell behandelte Leder anfühlt wie Seide. Lederoptik kombiniert mit femininen Schnitten und optimalem Tragekomfort. Qualität steht bei mir an erster Stelle. Meine Lederstücke sind keine Teile für eine Saison, sondern Teile für die Ewigkeit. Die nächste Kollektion wird etwas rockiger werden, worauf sich meine neuen Kunden in LA und NYC besonders freuen.

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Elle:
Was ist der allererste Schritt zu einer neuen Kollektion? Beeinflussen deine vielen gesammelten internationalen Eindrücke deine Mode?

Matthias Ophoff:

Der erste Schritt zu einer neuen Kollektion ist immer der gleiche, ein weißes Blatt Papier und ein Bleistift. Der Rest kommt von ganz alleine. Besonders stolz bin ich auf die Herrenlinie, die 13/14 auf den Markt kommen wird. Mehr wird hier aber noch nicht verraten.

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Elle:
Welche Rolle spielt die Location für dich, um das Kampagnenshooting als gelungen zu bezeichnen? Welche Schwierigkeiten oder Besonderheiten traten bei der Realisation des Shoots für die neue Kampagne auf und welche Emotionen möchtest du mit ihr transportieren?

Matthias Ophoff:

Die Location ist für eine Kampagne wichtig, wenn man eine bestimmte Geschichte um eine Kollektion erzählen möchte. Wir wählten für unsere letzte Kampagne das Schlosshotel in Kronberg im Taunus aus. Im Schloss Kronberg und sein Interieur ist noch alles originalgetreu vorhanden, teilweise über 100 Jahre alt. Ob Victoria von England oder Kaiser Wilhelm II, viele Adlige lebten in diesem Schloss und drückten dem Schloss ihren Stempel auf. Vom Mobiliar bis hin zu dem wundervollen Rosengarten. Diese Location schien mir perfekt, um den edlen und zeitlosen Charakter der Kollektion zu transportieren.

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Elle:
Ich wünsche viel Erfolg und wir sind gespannt auf weitere Kollektionen!

Matthias Ophoff:

Dankeschön, dir auch weiterhin viel Erfolg!

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2 Kommentare

  • MAT am 20.12.2012 um 21:01 Uhr:

    Thank you darling <3

    • Elle am 26.12.2012 um 21:13 Uhr:

      Ich habe zu danken <3

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