Be Coultique – Aleksei Kostjuk

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Aleksei Kostjuk, 26 Jahre, kommt aus München und wurde in der Ukraine geboren. Er lebt jetzt seit über 17 Jahren in Deutschland. Das Interesse für Photoshop und für die digitale Kunst kam durch sein erstes Schulpraktikum. In den letzten 3 Jahren hat er sich intensiv mit der digitalen Kunst auseinandergesetzt.

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Elle:
Du warst als Verkäufer tätig und hast aber immer gespürt, dass das für dich nicht der richtige Beruf ist, dass du dich gerne auch beruflich kreativ ausleben willst?

Aleksei Kostjuk:

Ja, mein Ziel war es immer in der kreativen Branche tätig zu sein, so habe ich nach einer Umschulung zum Mediengestalter mein Ziel erreicht und arbeite heute bei der Werbeagentur Figge & Schuster als Art Director.

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Elle:
Du hast dir autodidaktisch selbst viel beigebracht. Wie hast du Erfahrungen gesammelt, dich informiert und Inspiration gefunden?

Aleksei Kostjuk:

Mir haben die Tutorials aus dem Internet sehr geholfen. Ich habe mir erstmal eine Idee überlegt und anhand der Tutorials versucht an mein Ziel zu gelangen. Dabei war es mir wichtig, nicht zu kopieren, sondern etwas Eigenes zu erschaffen. Mit jedem Bild habe ich immer mehr dazu gelernt, bis ich die Basics verinnerlicht habe. Inspiration gibt es tagtäglich auf Seiten wie z.B behance.net oder deviantartart.com.

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Elle:
Welche Bedeutung haben Art Collectives wie The Luminarium, Intrinsic Nator, Slash Three? Wie wichtig ist es, sich in guten Kreativ-Plattformen registrieren zu lassen?


Aleksei Kostjuk:

Art Collectives sind für Digitale Künstler sehr wichtig. Dort kann man abseits von Kundenprojekten seine eigenen Ideen und Fantasien ohne Einschränkungen ausleben. Man hat nette Leute um sich und viele Kritiker zugleich, die einem helfen das Maximum aus sich und seinem Bild rauszuholen.

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Elle:
Gibt es zeitgenössische Illustratoren, die du besonders bewunderst?


Aleksei Kostjuk:

Es gibt einige sehr gute und talentierte Künstler in der Branche. Einer der mich bis heute inspiriert und motiviert ist der Digitale Photoshop Künslter „Peter Jaworowski“. Der zweite ist „Mike Campau“ ein unglaublicher 3D Künstler, der seine 3D Werke mit Photoshop kombiniert.

Elle:
Der polnische Peter Jaworowski mit seinen Werken ist mir wohl bekannt und bei Mike Campau fällt mir spontan Motion in Air ein.


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Elle:
Wie ist deine Vorgehensweise, welcher Schritt folgt dem nächsten?

Aleksei Kostjuk:

Viele beginnen mit einem Scribble auf dem Papier, was auch Sinn macht. Ich dagegen überlege mir ein Konzept im Kopf und fange direkt mit Photoshop an. Ich muss meistens viel ausprobieren, bis es richtig passt und so arbeite ich mich langsam voran. Ich lasse mir gerne viel Zeit bei den Details, die im Endergebnis das Bild glaubwürdiger und lebendiger wirken lassen.

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Elle:
Was ist deine Lieblingsillustration und was hast du künftig geplant?

Aleksei Kostjuk:

Am Anfang wollte ich einfache Bilder machen die schön anzuschauen sind. Ich habe mich weiter entwickelt, meine Sichtweise hat sich geändert. Mir ist es wichtig, dass die Bilder ein gutes Konzept mit einer Aussage haben. In direktem Vergleich gefallen mir persönlich meine aktuellen Bilder „Time Clash“, „iMobile“ und „The way to god“ mehr. Zur Zeit versuche ich mich an 3D Programmen wie ZBrush oder Cinema 4D. Dadurch habe ich noch mehr Freiheiten. Seid gespannt auf meine zukünftigen Projekte.

Vielen Dank für das Interview.

Elle:
Ich habe zu danken, Aleksei. Wir freuen uns wieder von dir zu hören bzw. „zu sehen“, halte uns auf dem Laufenden.

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