Audi – Off to Budapest!

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„What happens in Budapest stays in Budapest!“, aber nein, unsere Zwischenfälle will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Unser Zusammentreffen war von Pannen geprägt, das glaubt man kaum, auf die eine folgte die nächste und im nachhinein war eine amüsanter, als die vorherige.

Mein Tag starte morgens um 5:30 Uhr, leicht verschlafen schlug ich den grell piepsenden Wecker aus und schwang mich mit beiden Beinen aus dem Bett. Das hatte ich mir so angewöhnt, um nicht mal mit dem falschen Fuß aufzustehen. Dies funktionierte in letzter Zeit auch wirklich gut, doch ich ahnte hier noch nicht, welche Überraschungen mich an diesem Tag noch erwarten würden.

Fertig machen, Handgepäck überprüfen und auf zum Zug. Nicht einmal die Brezel bekam ich runter, so stand ich unter Druck, die Tauben freuten sich darüber. Alles lief einwandfrei und schon stand ich am Flughafen in Frankfurt, kurz nach mir sollte Philip ankommen. Nach kurzem Warten stieg Philip aus dem Zug und schlenderte wie ein echter Mafiosi auf mich zu, zog lässig die Sonnenbrille ab und grinste über das ganze Gesicht, es konnte losgehen.

Auf der Suche nach dem richtigen Terminal sprachen wir schon die ein oder anderen Details bezüglich Berichterstattung ab, nach langem hin und her erreichten wir den richtigen Schalter, nach kurzem Gespräch bzgl. des Eincheckens grinste uns die Service-Dame an und meinte „Zu spät“. Uns fiel förmlich die Kinnlade herunter, doch auch durch bitten und betteln war nichts mehr zu machen, wir waren 1 Minute über der Zeit, die uns letztendlich das ‚Knick brach. Also hieß es umbuchen, doch der Tag war von nun an verflixt, kaum am Umbuchungsschalter angekommen hieß es – Platz räumen – unbekanntes Gepäckstück. Nach einer gewissen Wartezeit hatten wir endlich die Möglichkeit umzubuchen, nächster Flug um 12:40 Uhr. Wir hatten gerade mal kurz vor 9 Uhr, so entschieden wir uns dazu, Frankfurt unsicher zu machen.

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Die Fahrt zur Haltestelle Römer war still, wir waren beide ziemlich müde, wollten jedoch trotzdessen noch ein wenig unternehmen, bevor wir im Flugzeug friedlich schlummern werden. Nach ein paar lustigen Stunden in Frankfurt machten wir uns rechtzeitig auf den Rückweg zum Flughafen. Der Flieger hatte 1/2 Std. Verspätung, was uns jetzt gerade noch gefehlt hatte, jedoch verlief die Gepäckabgabe und das Einchecken dieses Mal hervorragend. Philip hatte den großen Koffer und das „Mädel“ reiste lediglich mit Handgepäck, somit waren wir guter Dinge. 😉

Und schon ging es senkrecht in die Lüfte, erstklassig wurden wir versorgt, Hunger oder Durst würden wir auf dem Flug nicht erleben müssen, das war uns nach den ersten 5 Minuten klar, ein großes Tablett mit den schönsten Köstlichkeiten erwartete uns. Und schon hieß es wieder anschnallen, fertig machen zur Landung. Mir ist dann doch lieber, wenn ich wieder Boden unter den Füßen habe, und wir liefen gut gelaunt der Empfangsdame mit dem schicken „AUDI – Krämer und Jakob-Schild“ entgegen.

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Nun hieß es rein in den Wagen und Richtung Hotel Károlyi, nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt, einem leichten Schleudertrauma (Philip fuhr das Auto richtig aus), erreichten wir Schloss Károlyi. Die Sonne knallte auf uns nieder, und wir blickten mit glänzenden Augen auf die strahlenden/reflektierenden Lacke der neuen Audi A3 Limousinen.

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Wir schossen die ersten Bilder und schnappten uns den 2.0 TDI Quattro, 150ps und in 8 Sec von 0-100 km, das hörte sich doch vielversprechend an. Angeschnallt und los ging es, wir entschieden uns für die ländlich schönere Strecke, doch auch Philip machte aus dieser eine Rennstrecke.

Hier noch ein paar Kerndaten:
Audi A3 Limousine 1.4 TFSI CoD
Motor:Reihen-Vierzylinder-Ottomotor
Höchstgeschwindigkeit:217 km/h
Beschleunigung: 8,4 s von 0 – 100 km/h

Audi A3 Limousine 2.0 TDI Quattro:
Motor: 4-Zylinder Reihenmotor
Höchstgeschwindigkeit: 150 PS (110 kW)
Beschleunigung: 8,7 s von 0 – 100 km/h

Nachdem wir die Strecke heil überstanden hatten, machten wir uns auf in Richtung Four Seasons, um einzuchecken und uns kurz frisch zu machen. Der Zeitplan war dicht und es gab noch so einiges zu erleben.

Kuscheliger Bademantel, Marmorböden, Ausblick in Richtung Donau und Kettenbrücke, traumhaft!

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Nach einem kleinen Get-Together, hieß es dann auch schon „Dinner“. Wir saßen neben dem Designer der neuen A3 Limousinen Dany Garand und schon entflammte ein angeregtes Gespräch über Audi, Design, Proportionen des perfekten Autos und und und.

Dany Garand stammt ursprünglich aus Sherbrooke in Kanada, er träumte bereits mit 18 Jahren davon Autos zu designen, teils bestimmt auch durch seinen Vater, der Mechaniker war und Dany somit schon früh mit dem Thema Auto konfrontiert war und er es täglich neu durchlebte. Ihn faszinierte die Tatsache, dass Menschen solche Objekte erschaffen können und somit wollte er es ihnen gleich tun. Dany absolvierte seinen Master of Design auf dem Royal College of Art in London und machte 1978 sein Ingenieurdiplom am Sherbrooke College.

Bevor Dany zu Audi kam, um tatkräftig an den Designs von S8 (erstes Projekt), A1, A3, Q7 und TT mitzuarbeiten, bereicherte er Bombardier (Quebec) und Honda mit seiner Ideenvielfalt. Nun arbeitet Dany seit über 10 Jahren für Audi und das Feuer lodert noch immer so stark wie am Anfang, wenn man ihm beim Erzählen zuhört.

Hier noch Impressionen von Philip:
Auf die internationale Pressevorstellung der A3 Limousine war ich bereits im Vorfeld sehr gespannt, weil sich damit Audi in das Segment der Premium Kompakt Klasse begibt. Ort des Geschehens war diesmal Ungarns Metropole Budapest. Nachdem Elle und ich einige Stolpersteine bei der Hinreise zu überwinden hatten, wurden wir dafür umso mehr bei der Ankunft belohnt… und damit meine ich nicht die gefühlten 50 Grad Hitze, die uns in Ungarn erwarteten, sondern die traumhafte Kulisse: Zentrale Anlaufstelle war das Hotel Károlyi, ein Schloss mit Parkanlage im neoklassizistischen Stil, 80 km von Budapest entfernt. Dort standen die Modelle für den „Ausritt“ in die Große Ungarische Tiefebene bereit. Nicht die unangenehmsten Rahmenbedingungen, um ein Auto zu testen.

Wir fuhren den 1.4 TFSI mit 7-Gang S Tronic (140 PS, ab 27.400 €), sowie den 2.0 TDI Quattro mit 6-Gang-Schaltgetriebe (150 PS, ab 28.100 €). Mit dem spritzigeren Turbodiesel machte es natürlich Spaß, über die teils unbefestigten Landstraßen und Gassen, sowie staubigen Kurven Ungarns zu heizen. Auffallend sind dabei die leisen Fahrgeräusche, der Diesel ist kaum hörbar.

Komfortabler ging es mit dem TFSI auf der Autobahn zu, bei eingeschalteter Adaptive Cruise Control. Dabei handelt es sich um einen Radar Tempomat, der selbständig bremst, sobald man sich einem langsameren Fahrzeug vor sich auf der Spur nähert und bei freier Bahn auch wieder Gas gibt. Gewünschte Geschwindigkeit und einzuhaltender Abstand zum Vordermann können vom Fahrer eingestellt werden. Das funktioniert tatsächlich tadellos und als ich mich daran gewöhnt hatte, selbst über Stunden meine Füße nicht bewegen zu müssen, empfand ich es schon bald als anmaßend von Audi, dass ich immer noch eigenhändig lenken muss… obwohl sogar dafür Assistenzsysteme bereitstehen, die es erleichtern, das Fahrzeug in der Spur zu halten. Dabei fällt allgemein eine Tatsache auf, die Audi bei der A3 Limousine gelungen ist: Ausstattung, Verarbeitungsqualität, Technik und Design haben echte Oberklasse-Anmutung, obwohl es sich um das Kompaktwagensegment handelt.

Ein bleibender Eindruck, der sich über den gesamten Tag streckte, war der fürs Auge. Die optische Anmutung war stimmig bis ins Detail: Beginnend beim prachtvollen Schloss, von wo aus wir bei den Testfahrten die romantische Landschaft der Ungarischen Tiefebene auf uns wirken ließen bis hin zum abendlichen Ausklang im Hotel Four Seasons in Budapest, dessen mondäne und eindrucksvolle Innenarchitektur hervorragende Atmosphäre bot, um beim Dinner mit dem verantwortlichen Designer der A3 Limousine zu parlieren. Dany Garand heißt der Mann und wenn er spricht, schweigen alle am Tisch, denn man hört sofort, dass für ihn Autodesigner kein Job sondern Leidenschaft ist. Selten konnte mir jemand so klar seine Intention erklären, die er mit dem Design ausdrücken will, während er uns Skizzen seines A3 zeichnet. Konkurrent der A3 Limousine ist der Mercedes CLA, dessen Design wesentlich auffälliger, extremer ist. Aber Garand setzt auf zeitloses Design: „Ein Audi-Fahrer soll sich das gesamte Autoleben am Design erfreuen und nicht nach zwei Jahren das Gefühl haben, ein veraltetes Auto zu besitzen.“ Wichtig sind für ihn natürliche Proportionen. Ziel ist es, dass das Design eines Autos so perfekt sitzt und zu seinem Besitzer passt, wie ein Maßanzug.

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