Shades of Beauty – Hair & Make-up Artist Susanna Helén

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Volle Lippen, große Augen, perfekt geschwungene Augenbrauen, die Rede ist nicht von einem Model, sondern von Hair & Make-up Artist Susanna Helén aus Magdeburg. Okay, die Brauen haben sie wohl verraten. Fehlen darf die talentierte Hair & Make-up Artist zumindest nicht in unserer Serie „Shades of Beauty“.


Elle:
Du arbeitest als selbstständige Hair & Make-up Artist tätig. Erzähle uns doch ein wenig von Deinem Werdegang.

Susanna Helén:

Die Faszination für Beauty & Make-up entwickelte sich schon in sehr jungen Jahren bei mir. Meine Mum besaß damals einen kleinen Koffer mit Make-up Produkten, die Chanel Lidschattenpaletten hatten es mir dabei besonders angetan.

Nach meinem Schulabschluss 2010 besuchte ich 3 Jahre lang eine Kosmetikschule, um hauptsächlich alles über die Haut, Wirkstoffe & wie sie auf diese Einfluss nehmen, zu erlernen. Nach dem erfolgreichen Abschluss ging es für mich aus Magdeburg nach Köln, um den Make-up Artist zu machen, seit einem Jahr bin ich nun selbstständig und liebe meinen Job sehr. Mein Steckenpferd würde ich sagen liegt hierbei auf Beauty und Fashioneditorials, aber auch kommerzielle Sachen bereiten mir großen Spaß wie zuletzt die Produktion für Foodspring.

Letzten Sommer machte ich Erfahrungen bei der Arbeit für Bobbi Brown und werde bei der Fashion & BeautyLounge auf der MBFW für Maybeline zu finden sein, worauf ich mich schon sehr freue.

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Elle:
„When I was little, I never thought eyebrows would be this important.“ Diesen Frühjahr/Sommer sind Brauen besonders wichtig. Natürlich, buschig und aussagekräftig sollen sie sein. Doch nicht jeder ist mit „Statement-Brows“ gesegnet. Wie wichtig sind für Dich Brauen bei Looks und welchen ultimativen Tipp kannst Du Anfängern in Sachen Brauen-Styling mit auf den Weg geben?

Susanna Helén:

Wichtig ist es, die Haare nach oben zu kämmen. Wwenn die Augenbrauen nach oben gekämmt sind, bekommt man automatisch einen offeneren Blick.
Weniger zupfen,die natürliche Brauenform ist für die meisten Menschen am optimalsten. Ich habe oft Models vor mir sitzen mit sensationell vollen Augenbrauen und finde, dass es dem Gesicht viel mehr Charakter verleiht. Für Leute mit weniger dichten Augenbrauen empfehle ich immer den Griff zu einem Brauenserum, auch mir hat es schon geholfen. Puder für den natürlicheren Look, mit einer leichten Pinselführung und wenig Druck kleine Lücken in Wuchsrichtung auffüllen.

Für mehr Definition und Ausdruck gern ein farbliches Gel oder Pomade benutzen, dabei am Anfang der Braue jedoch heller bleiben als am Ende.

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Elle:
Egal ob Blitz, Stern, schräger Strich oder Träne bei „Accessorizy Eyes“ ist fast alles erlaubt. Was hältst Du von diesem Stil, wie würdest Du ihn alltagstauglich machen?

Susanna Helén:

Für diejenigen, die nicht ganz so experimentierfreudig sind, würde ich raten, einfach erstmal wegzugehen vom klassischen schwarzen Eyliner, wie wäre es dafür mit grünem oder metallischem?

Neongelb, elektrisches Türkis oder irisierendes Violett
am Wimpernkranz ein unübersehbares Fashion Statement. Die ganz hohe Schule des grafischen Eyeliners ist es, wenn mehrere Farben kunstvoll ineinander übergehen & auch der DoubleWingLiner ist meiner Meinung nach ein Hingucker bei dem niemand komische Blicke befürchten muss.

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Elle:
Der neue Instagram-Hype ist die Haarfarbe Roségold, eine Mischung aus einem leicht rötlichen Ton und einem warmen Gold. Welchem Typ Frau würdest Du den Look empfehlen? Gehst Du gerne mit Trends oder setzt Du lieber eigene?

Susanna Helén:

Roségold, ob momentan total angesagte Bomberjacken oder bei Schmuck, jetzt sind auch die Haare dran. Diesen Trend kann ich mir bei jedem Typ Frau vorstellen, je nachdem wie stark man in den Roséton geht und welchen Verlauf man erzielt. Besonders schön meiner Meinung nach aber bei sehr femininen Frauen mit hellem Hautton à la Emma Roberts.

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Elle:
Während der Fashion Week sieht man immer diverse Entwicklungen auch im Beauty-Bereich. Welcher Trend, egal aus welcher Metropole, würdest Du niemals mitmachen und gerne zurück ins Jenseits schicken?

Susanna Helén:

Man sollte nicht jedem Trend direkt hinterher laufen, sondern darauf achten was zu einem persönlich passt, authentisch damit wirken, solange dies passiert ist für mich kein Trend ein no go, es findet immer seine Abnehmer. Man sollte das tun und umsetzen auf das man Lust hat.

Alle Trends können in irgendeiner Form wiederkommen oder funktionieren. Es kommt nur drauf an, dass sie gut umgesetzt werden.

Um up-to-date zu bleiben könnt Ihr Susanna Heléns Arbeiten über Instagram folgen. Weitere Arbeiten von ihr findet Ihr auf ihrer Webseite.

Photographer:
Benjamin Pohle
Susann Jehnichen
Léa Wormsbach Photography
Omar Abdel Moaty

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